Open-Access im (Neuerwerbungs)regal

16. Juni 2014 um 22:51 2 Kommentare

In den letzten Monaten hatte ich endlich wieder regelmäßig das Vergnügen eine Fachbibliothek (auch) für den Bereich Bibliotheks- und Informationswissenschaft zu besuchen. Die Bibliothek der Hochschule Hannover im Kurt-Schwitters-Forum liegt zwar etwas am A… der Welt, dafür gab es immer wieder interessante Titel im Neuerwerbungsregal und genügend Comics. Die SUB Göttingen ist dagegen sowohl in Sachen Comics als auch fachlich nicht mehr so interessant, seit das SSG Buch- und Bibliothekswesen abgegeben wurde; dazu kommt dass das meiste sowieso unsortiert im Magazin steht. Jedenfalls bietet das Neuerwerbungsregal gute Anregungen mit bibliotheks- und informationswissenschaftlichen Titeln, auf die ich sonst nicht so gestoßen worden wäre. Bei der Lektüre von Sammelbänden wie die Sonderbände der ZfBB oder verschiedener bei de Gruyter verlegten Reihen, stößt mir jedoch ziemlich schnell auf, wie unpraktisch und anarchonistisch diese Medienform ist. Wieso verstecken Autoren freiwillig ihre Artikel in einem Medium, das sich nicht einfach verlinken, durchsuchen und überhaupt erstmal finden lässt? Closed-Access-Publikationen sind in unserem Fachgebiet einfach sowas von letztes Jahrtausend und eine Schande für die Wissenschaft. Sammelbänd sind sowieso eine Unart, aber das mag Geschmackssache sein. Inzwischen erwarte ich aber nicht nur Open Access (PDF stinkt) sondern langsam mal etwas neuere Publikationsformen. Aus diesem Grund unterstützte ich auch die Neugründung der Fachzeitschrift Informationspraxis.

Dennoch haben physische Sammlungen ihre Berechtigung und ich finde ausgewählte Hinweise auf Neuerscheinungen in gedruckter Form sehr praktisch. Was spricht also dagegen, alles digital als Open Access zu veröffentlichen und parallel ausgewählte Titel in gedruckter Form auszulegen? Ich fände so ein Vorgehen eine gute bibliothekarische Dienstleistung. Vermutlich ist es aber leider eher so, dass Open Access Publikationen gar nicht erst in gedruckter Form angeschafft werden, da sie ja schon digital verfügbar sind. Kennt jemand Fälle von Bibliotheken, die anders verfahren oder sogar selber Druckversionen von empfehlenswerten digitalen Publikationen herstellen und auslegen?

Darum mag ich Wikimedia: Closed Access

26. Juli 2011 um 21:37 7 Kommentare

Vor knapp zwei Wochen war ich auf der Suche nach einer einfachen, ansprechenden und deutlichen Methode, um GBV-Datenbanken als frei zugänglich oder als zugangsbeschränkt zu kennzeichnen. So sind beispielsweise die Bibliothekskataloge und der Verbundkatalog frei zugänglich (also Open Access), während einige Fachdatenbanken wie zum Beispiel Online-Contents nur innerhalb der Hochschulnetze aufrufbar sind (also Closed Access). Die Public Library of Science (PLoS) hatte mal ein Logo entworfen, um auf Open-Access-Publikationen hinzuweisen:

Open Access logo PLoS white

Ich habe noch einen Button hinzugefügt: Open Access

Für Closed Access gab es bislang kein Logo. Solange Closed Access die Regel und Open Access die Ausnahme ist, mag das verständlich sein. Inzwischen ist es aber an der Zeit, nicht frei zugängliche Publikationen gezielt zu kennzeichnen und so an den Pranger zu stellen. Ich habe deshalb zwei Varianten für ein Closed-Access-Logo entworfen, in Wikimedia Commons hochgeladen und auf einer eigenen Seite verschiedene Logos und Buttons gesammelt:

Closed Access logo white Closed Access logo alternative

Und heute habe ich dann die Icons plötzlich in einem Artikel über aktuelle Wikipedia-Forschung zufällig entdeckt. Ein anderer Wikipedia-Autor hatte die Icons gefunden, für praktisch befunden, und in seine Arbeit eingebaut. Das ist möglich dank Freier Inhalte, die über Open Access hinausgehen.

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Freie Inhalte sind nämlich nicht nur frei zugänglich, sondern bleiben auch frei, da sie weiterverbreitet und sogar verändert werden dürfen. Dabei müssen je nach Lizenz nur die Urheber und die Lizenz genannt sowie abgeleitete Werke unter die selbe Lizenz gestellt werden (Prinzip „Share-Alike“). hier noch einige weitere Icons und Banner, die auch freie Lizenzen abdecken.

Tagging von OpenAccess-Artikeln mit Wikipedia

5. August 2010 um 07:38 3 Kommentare

Zur Zeit bekomme ich nur am Rande die tollen Beiträge der Biblioblogosphäre wie Ethik von unten und die Übersicht von Repository-Upload-Formularen mit, da ich intensiv an der Dissertation sitze (siehe meine Literatur). Lamberts Vorschlag Wikipedia zur Sacherschließung von Open Access zu nutzen, möchte ich jedoch nicht unkommentiert lassen.

Die Grundidee ist folgende: Wissenschaftliche Literatur aus Open Access Repositorien lässt sich 1.) direkt verlinken 2.) im Volltext analysieren und 3.) zur automatischen Erzeugung von Literaturangaben verwenden. Dagegen steht, dass die Sacherschließung dürftig ist und Artikel oft sehr speziell sind. Wikipedia ist dagegen ebenso für 1-3 verfügbar und bietet einen guten (manchmal sogar ausgewogenen) Einstiegspunkt in ein Thema – es fehlt jedoch oft an weiterführenden Hinweisen auf aktuelle Literatur. Lambert schlägt nun eine Webanwendung vor, in der Nutzer Wikipedia-Artikel und Open-Access Artikel einander zuordnen können. LibraryThing hat vorgemacht, dass Sacherschließung nicht dröge sein muss, sondern durch spielerische Anreize gute Ergebnisse liefert. Deshalb sollte die Sacherschließung mit Wikipedia auch möglichst einfach als Spiel umgesetzt werden. Die Webanwendung könnte sowohl von einer eigenen Seite als auch als Widget direkt aus Wikipedia und aus OA-Repositorien oder Suchmaschinen benutzt werden und sollte mit möglichst wenigen Klicks (im Idealfall nur ein einziger!) zu bedienen sein. Durch Auswertung der Volltexte können mit herkömmlicher Suchmaschinentechnologie (z.B. Solr oder Maui) von OA-Artikeln bzw. Wikipedia-Artikeln ähnliche Artikel der jeweils anderen Textgattung vorgeschlagen werden. Nutzer können dann die Vorschläge als passend oder als unpassend bewerten.

Ich stelle mir die Bewertung ähnlich wie bei Stackoverlow vor (siehe Screenshot-Ausschnitt rechts). Nutzer können dort Reputations-Punkte für verschiedene Aktionen bekommen (oder verlieren) – siehe Stackoverflow-FAQ. Für das Hinzufügen eines nicht-automatisch vorgeschlagenen Artikels könnte es z.B. mehr Punkte geben als für das Bestätigen eines bereits vorhandenen Artikels, so dass zusätzliche Recherchen belohnt werden. In jedem Fall sollte die Weiterentwicklung der Idee erstmal mit der Benutzeroberfläche beginnen anstatt gleich über technische Möglichkeiten nachzudenken. Eine Übersicht von Webanwendungen für User-Interface Mockups gibt es hier. Papier oder Tafel und Stift reichen aber auch aus. Wichtig ist nur, dass das Design nicht von Fragen wie „wie setze ich das in HTML um?“ oder „wo und wie sollen die Daten gespeichert werden?“ beschränkt wird.

E-LIS Repository auf EPrints 3 aktualisiert

4. Dezember 2008 um 00:20 3 Kommentare

Das Repository E-LIS mit mitlerweile über 85.000 8730 Publikationen aus dem Bibliotheks- und Informationsbereich wurde auf die Softwareversion EPrints 3 aktualisiert (Christian berichtete).

Anfang Oktober hatte ich mich noch geärgert, dass viele Repositories der Entwicklung hinterherhinken; zumindest E-LIS ist nun wieder auf dem aktuellen Stand – auf dem man sich natürlich nicht Ausruhen kann denn die Entwicklung geht weiter: „The library is a growing organism“ (Ranganathan 1931). Ich hoffe, dass sich die Repository-Entwickler und Betreiber mehr zusammentun und neben OAI-PMH weitere gemeinsame Standards finden, damit Repositories selber nicht zu monolithischen Systemen verkommen sondern flexibel auf neue Anforderungen reagieren können.

In jedem Fall sollten gute Publikationen aus dem Bibliotheks- und Informationsbereich, die nicht bereits bei einer OpenAccess-Zeitschrift oder in einem anderen offenen Repository veröffentlicht wurden, in E-LIS hochgeladen werden.

P.S: Bedauerlicherweise sind nicht alle Publikationen bei E-LIS OpenAccess – in einigen Fällen ist die Registrierung notwendig, was nicht nur unpraktisch sondern auch überflüssig ist, weil sich jeder registrieren kann.

Quick overview of Open Access LIS journals

14. Oktober 2008 um 21:12 Keine Kommentare

I just stumbled upon the article „Evaluating E-Contents Beyond Impact Factor – A Pilot Study Selected Open Access Journals In Library And Information Science“ by Bhaskar Mukherjee (Journal of Electronic Publishing, vol. 10, no. 2, Spring 2007). It contains a detailed analysis of five Open Archive Journals in Library and Information Science, namely Ariadne, D-Lib Magazine, First Monday, Information Research, and Information Technology and Disabilities.

A more comprehensive list of OA journals in the LIS field can be found in the Directory of Open Access Journals (DOAJ). It currently lists 89 journals. Not all of them are highly relevant and lively so how do you compare? The traditional journal impact factor is oviously rubbish and most journals are not covered anyway. In a perfect world you could easily harvest all articles via OAI-PMH, extract all references via their identifiers and create a citation network of the Open Access world of library science – maybe you should also include some repositories like E-LIS. But maybe you can measure the impact in other ways. Why not including blogs? Instead of laboriously writing a full research paper for JASIST to „evaluate the suitability of weblogs for determining the impact of journals“ (ad-hoc title) I quickly used Google Blogsearch to count some links from weblog entries to some journal pages:

First Monday
4,791
D-Lib Magazine
2,366
Ariadne
1,579
Information Research
372
Issues in Science & Technology Librarianship
249
Code4Lib Journal
209
Libres
61
Journal of Library and Information Technology
10

I clearly admit that my method is insufficient: you first have to evaluate Google Blogsearch, check URL patterns, divide the number by age or by number of articles etc. Fortunately my blog is not peer-reviewed. But you can comment!

A note on German OA LIS journals: It’s a shame that while German librarians basically read German library journals only two of them are truly Open Access: Beside the more specialized GMS Medizin-Bibliothek-Information there is LIBREAS (with blog count 71). Its current CfP is on a special issue about Open Access and the humanities!

P.S: Why do so many LIS journals use insane and ugly URLs instead of clean and stable ones like http://JOURNALNAME.TDL/ISSUE/ARTICLE? This is like printing a journal on toilet paper! Apache rewrite, virtual hosts, and reverse proxies are there for a good reason.

P.P.S: The IFLA had a Section on Library and Information Science Journals 2002-2005.

Beiträge zum Thema Open Access

14. Oktober 2008 um 15:38 Keine Kommentare

Zum heutigen Open Access Day möchte ich nur kurz auf die Informationsplattform open-access.net und die Open Access-Tagen hinweisen, die letzte Woche in Berlin stattfanden: via Archivalia gibt es einen Videobeitrag zur Veranstaltung von wisskomm tv, einem Vlog zu Wissenschaft und Wissenschaftskommunikation. Ebenfalls auf Archivalia gibt es zum Thema Open Access mehrere Gastbeiträge, u.A. von Eric Steinhauer, von Thomas Hoeren, von Gudrun Gersmann und von Rainer Kuhlen – und natürlich stellt sich Klaus Graf, Vorkämpfer für Open Access im deutschsprachigen Raum, dar. Darüber hinaus sucht LIBREAS, die einzige deutschsprachige Open Access-Bibliothekszeitschrift, für die Ausgabe 14 bis Anfang Januar 2009 Beiträge zum Thema „Open Access und Geisteswissenschaften“ [via Library Mistress].

Digital ist besser

15. Februar 2008 um 17:23 11 Kommentare

Eigentlich habe ich ja nichts gegen gedruckte Artikel – ich blättere immer gerne in Zeitschriften jeder Art. Neulich bin ich beispielsweise auf einen anscheinend interessanten Artikel in einer gedruckten Fachzeitschrift gestoßen. Praktischerweise ist die SUB Göttingen gleich gegenüber. Dass ich erst nach über 10 Minuten das richtige Regal gefunden habe, schreibe ich mal meiner eigenen Konfusion zu. Leider waren die drei letzten Ausgaben gerade nicht vorhanden – naja vielleicht hat sie ein anderer Nutzer. Als sie jedoch die nächste Woche noch immer nicht da waren, habe ich eine freundliche Bibliothekarin gefragt, die erstmal herumtelefonieren musste. Wie sich herausstellte sind die letzten drei Ausgaben allesamt im Umlaufverfahren irgendwo im Haus und es gibt auch keine Möglichkeit herauszufinden, wer sie gerade hat. Dass eine Ausgabe einer Fachzeitschrift ein Dreivierteljahr nach Erscheinen noch immer nicht verfügung steht, weil sie bei irgendwelchen Mitarbeitern herumliegt, ist nicht nur schlechter Service sondern zeigt auch, dass das Medium Papier so manche Nachteile hat.

Papier ist ja ganz nett und vielleicht praktisch zum Archivieren, aber für neue Publikationen einfach nicht mehr zeitgemäß. Sobald in einigen Jahren elektronisches Papier leistungsfähig genug ist (und das ist deutlich abzusehen!) gibt es keinen Grund mehr, Fachartikel auf toten Bäumen zu verteilen. Sorry, aber wir verwenden auch keine Tontafeln und Pergament mehr – genau so wird es mit Papier geschehen. Bitte in Zukunft nur noch digital und Open Access. Wer sich auf den Wandel von Papier nach Digital nicht einstellen kann oder will, kann zwar mitunter Verständis für seine Situation erwarten, aber nicht dass die Entwicklung aufzuhalten sei. Wie Tocotronic schon 1995 erkannt haben: Digital ist besser.

P.S: Belletristik, Taschenbücher, Bildbände, Zeitungen etc. sind erstmal ausgenommen.

Die Open Knowledge Foundation und Freie Informationen

13. Februar 2008 um 00:20 Keine Kommentare

Die Liste der Organisationen im Bereich Freies Wissen ist fast ein Jahr alt; statt einer aktualisierten Version (zuletzt ist das niederländische Free Knowledge Institute Mitte Januar hinzugekommen) möchte ich nochmal gesondert auf die Open Knowledge Foundation (OKF) hinweisen. Die in Großbritannien beheimatete Organisation setzt sich wie die Wikimedia Foundation und ihre Chapter für Freies Wissen ein. Während bei Wikimedia allerdings der Schwerpunkt auf enzyklopädischem Wissen und damit in Zusammenhang stehenden Bildern, Tondokumenten, Sachbüchern, Nachrichten, Zitaten, Quellen etc. steht und vor allem Wikis zu Einsatz kommen, legt die Open Knowledge Foundation den Schwerpunkt auf Daten und Informationen. Darunter fallen wie in der Open Knowledge Definition der OKF genannt wird „jegliche Art von Daten, ob naturwissenschaftlich, historisch, geographisch [oder auch] Administrative und Regierungsinformationen“.

Es gibt also große Gemeinsamkeiten zwischen OKF und Wikimedia, wie auch zwischen Wikimedia und Creative Commons (CC). Noch stärker ist vom Thema her allerdings die Gemeinsamkeit der OKF mit dem CC-Projekt Science Commons: Forscher sollen mit dieser Initiative dazu ermutigt werden, ihre Forschungsdaten zur weiteren Verwendung freizugeben – eine überaus sinnvolles Anliegen!

Weitere Informationen, deren Befreiung ansteht sind unter Anderem Geoinformationen, Katalogdaten von Bibliotheken (sic!) und Informationen des öffentlichen Nahverkehrs. Um mehr Daten zu sammeln, betreibt die OKF das Comprehensive Knowledge Archive Network (CKAN) und die Datenbank KnowledgeForge. In die gleiche Richtung zielt die von Creative Commons und Electronic Frontier Foundation (EFF) initiierte Befereiung von fast 2 Millione US-Rechtsdokumenten, die es anscheinend noch in keinen deutschsprachigen Blog geschafft hat (Erster! :-))

Am 15. März 2008 veranstaltet die OKF in London die zweite Open Knowledge Conference statt. Ich hoffe mal, das da etwas mehr engagierte Streiter für freies Wissen und freie Informationen zusammenkommen – auf der Britischen Insel scheinen die Wikipedianer und Wikimedianer im Gegensatz zu den Deutschen leider etwas verschnarcht zu sein, was Aktionen außerhalb der begrenzten Welt ihres Wikis betrifft 😉

P.S: Auf eine genauere Analyse der Unterschiede zwischen Wissen und Information und ihrer Zusammenhänge verzichte ich an dieser Stelle mal, obgleich das Thema immer wichtiger wird. Dass sich hinter vielem was „Knowledge“ heisst, eher Informationen oder Daten verbergen und dass auch Wissen keine alleinige Entscheidungsgrundlage sein kann, dürfte hoffentlich klar sein!

Introducing the Open Research Society

12. Oktober 2007 um 09:52 Keine Kommentare

After a short break at the MTSR 2007 in which I got to know Panayiota Polydoratou yesterday (greetings to Traugott Koch!), Miltiadis Lytras introduced the Open Research Society (ORS) and raised some important general questions: Why do we do research? Who can benefit from our research? Which alternatives to the current system of publication and review exist? How can we overcome the digital divide? The Open Research Society will also participates in the Open Knowledge Summit in Athens (24-26 September 2008) and it is going to publish a couple of new Open Access journals – have a look at their website and welcome this new organization in the area of Open Access and Open Content!

Miguel-Angel Sicilia explained the ORS plans in more detail with his presentation From open access to open research and information sustainability. The proposed ORS Journals (which ORS should not be limited to) are going to be full open access without author fees and all research data must be provided. Peer review is planned to be double-blind but there will be additional experiments with other review methods to find out how peer review could be changed. Sicilia also talked about Open Access and Information Sustainability which is a hard challenge given the explosion of publication.

My first impression of the Open Research Society is very promising – we should collaborate with Science Commons, Wikimedia and similar projects!