Nobelpreis in Bibliotheks- und Informationswissenschaft
15. Februar 2008 um 23:09 Keine KommentareUnbeachtet vom Fachpublikum und den interessierten Laien ist letztes Jahr eine bibliothekswissenschaftliche Arbeit mit dem Literatur-Nobelpreis ausgezeichnet worden! Der Ig-Nobelpreis ging an Glenda Browne für ihre Arbeit über die Indexierung des Artikels ‘the’, die bereits 2001 in der April-Ausgabe (Band 22, Nummer 3) der Fachzeitschrift The Indexer erschien. In den Annals of Improbable Research (ISSN 1079-5146, abonniert an der SUB Köln und verfügbar als Open Access) hat es dieser spezielle Teilaspekt der Indexierung und Katalogisierung sogar auf die Titelseite der Juli/August-Ausgabe 2006 (Band 12, Nummer 4) geschafft und wird auf den Seiten 6-11 genauer behandelt! So macht Wissenschaft Spaß und das nächste mal wenn jemand fragt, ob Bibliotheks- und Informationswissenschaft überhaupt eine richtige Wissenschaft sei, gibt es endlich ein schlagendes Argument.
Treffen der Informationsarchitekten und der vernetzen Wissensorganisatoren
24. Juni 2007 um 18:44 Keine KommentareAm 6. Juli ab etwa 19:00 Uhr findet in Berlin der zweite Stammtisch der Informationsarchitektur-Interessierten statt. Da es einen Mini-Kurzvortrag zu Facettenklassifikationen geben wird, ich schon einige Wochen nicht in der Hauptstadt war und in meinem Terminkalender am 6. noch nichts steht, werde ich wohl dabei sein.
[Hinweis von Jan via Xing]
Wen statt (oder zusätzlich zu) Cocktails und Informationsarchitektur mehr die wissenschaftliche Wissensordnung angetan hat, der sollte sich den 21. September in Budapest freinehmen, denn dort findet der 6th European Networked Knowledge Organization Systems (NKOS) Workshop statt. Deadline für Einreichungen (500 Wörter reichen) ist … in 5 Tagen (ups!).
[Hinweis von Traugott Koch]
Informationsarchitektur
6. Juni 2007 um 17:27 2 KommentareÜber den CfP auf die zweite deutsche Konferenz für Informationsarchitektur (am 9. und 10. November 2007 in Stuttgart) bin ich auf die Community der “Informationsarchitekten” (IA) gestoßen, deren Interessensgebiet sich stark mit der Wissensordnung und Informationsvisualisierungüberschneidet und. In Berlin treffen sie sich zum Cocktailschlürfen (die einen nennen Unconference, die anderen schlicht Stammtisch), die Europäische Konferenz EuroIA ist das nächste mal am 21./22. September in Barcelona, gleich danach die Oz-IA in Sydney und IASummit wurde im März von der ASIS&T veranstaltet. Ich hoffe sehr, dass die informationswissenschaftliche Wissensorganisation und die eher aus dem Design stammende Informationsarchitektur sich gegenseitig befruchten, anstatt aneinander vorbei zu werkeln. Dem Hot Strudel-Weblog, dem ich diese Informationen entnommen habe, verdanke ich auch den Hinweis auf den schönen Taxonomy-Song aus Lifetime-Oratorium.
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