Von plagiierenden Professoren

12. Mai 2007 um 13:36 1 Kommentar

Dass Schüler und Studenten statt selber zu formulieren gerne Arbeiten per Copy & Paste erstellen, ist mitlerweile allgemein bekannt; dass sowas unter Professoren ebenso vorkommt und im Falle einer Aufdeckung eher verharmlost wird, zeigt an einem Fall an der HU Berlin ein Artikel zu “Plagiat-Professoren” bei Spiegel Online. Debora Weber-Wulff hat Anfang März in ihrem Blog Copy, Shake & Paste schon über die Fälle Axel Wirth und Hans-Peter Schwintowski geschrieben. Ihrer Forderung “We need a discussion about a culture of quoting in Germany” kann ich mich angesichts ungestraft plagiierender Professoren nur anschließen, allerdings ist meiner Meinung nach sollte nicht nur das Zitieren zur Diskussion stehen sondern die Art und weise wie wissenschaftlich gearbeitet und publiziert wird. Es gäbe da ja auch Alternativen. Zwar lassen sich auch bei öffentlicher, gemeinsamer Publikation in einem Wiki nicht alle negativen Aspekte der Akademia vermeiden (Klüngellei, Vorurteile, Selbstdarsteller, Machtmißbrauch etc. kommen leider teilweise auch in Wikipedia vor), aber es lässt sich zumindest besser aufdecken, wer genau wann was geschrieben hat.
[via Mathias Schindler]

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  1. [...] lese ich bei Jakob, daß die Plagiatsexpertin Debora Weber-Wulff bereits am 8. März auf die Ermittlungen im [...]

    Pingback by Ach, wie gut, daß niemand weiß… » Wie sich der Jurist Hans-Peter Schwintowski als Totengräber akademischer Konventionen betätigt | Wissenswerkstatt — 12. Mai 2007 #

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