Bibliotheksveranstaltungen CODE4LIB und BibCamp 2008

24. Februar 2008 um 19:51 1 Kommentar

In der kommenden Woche findet in Portland, Oregon die dritte vierte* CODE4LIB-Konferenz statt. Mein französischer Bibliotheks-Informatik-Bruder Nicolas Morin fasst zusammen, auf welche Teile des Programms er sich am meisten freut. Ich war nach zwei sehr produktiven Workshops Ende letzter Woche so konferenzmüde, dass das BarCamp Hannover ausfallen musste. Bei der CODE4LIB wäre ich aber schon gerne dabei, um herauszufinden, was sich hinter so interessanten Vortragstitel wie “Finding Relationships in Marc Data” von Rob Styles, “Zotero and You, or Bibliography on the Semantic Web” von Trevor Owens, “Can Resource Description become Rigorous Data?” von Karen Coyle und “RDF and RDA: declaring and modeling library metadata” von Corey Harper versteckt und um all die andere Bibliothekstechnik-Nerds zu treffen :-)

Am ehesten einen Ersatz bietet das Bibcamp am 16 und 17.05.2008 in Berlin, auf das ich hiermit nochmal ausdrücklich hinweisen möchte. Hier wird es im Gegensatz zur CODE4LIB vorranging deutschsprachig und weniger techniklastig zugehen, so dass für alle etwas dabei sein sollte, die an Neuerungen in Bibliotheken interessiert sind. Es wäre nett, sich in die inoffizielle Teilnehmerliste im Wiki einzutragen. Wir sehen uns in Berlin!

P.S.: Wo die nächste CODE4LIB 2009 stattfindet, wird im Laufe der nächsten Woche zwischen vier Kandidaten entschieden. *Laut Peter Murray bzw. Mike. Ich tippe mal auf Ohio, also schon wieder USA :-(

1 Kommentar »

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  1. CODE4Lib ist halt eine vorwiegend US-amerikanisch geprägte Geschichte (die Mailingliste ja auch)…
    Hindert “uns” aber ja nicht dran, da mitzumachen (zumindest virtuell) und bei Bedarf mal eine ähnliche Veranstaltung in Deutschland oder Europa abzufeiern. Aber dann wirklich mal mit technischem Blickwinkel. Kann ja gerne in eher kleinem aber feinem Rahmen sein (oder erstmal virtuell, um das am Laufen zu halten, braucht man aber ausreichend engagierte Leute).
    Aber wo sind die Leute, die an sowas Interesse hätten? Huhu, kreative Biliothekshacker, kommt mal aus euren dunklen Löchern gekrochen. Technik ist nicht Bäh oder hässliches Beiwerk, sie ist Basisinfrastruktur jeder aktuellen Entwicklung im Bibliothekswesen.
    Es wird aber viel zu wenig unter technischen Gesichtspunkten darüber diskutiert. Das überlässt man dann Einzelkämpfern oder trägen Softwarefirmen.
    Wenig Austausch, wenig Kooperation. Mitunter ist man dann verwundert, dass irgendjemand irgendwo in einer Bibliothek genau am gleichen Problem arbeitet.
    Inetbib und Sun Summit gehen vielleicht am ehester inhaltlich in die Richtung, haben aber nach meinem Geschmack zu wenig “Arbeitsatmosphäre”. Sie sind nach meinem Eindruck eher durch “wir zeigen mal, was wir tolles gemacht haben” geprägt, weniger durch echte Diskussion technischer Aspekte im Bibliothekswesen.

    Kommentar by till — 25. Februar 2008 #

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