Suchmaschinenoptimierung á la INSM

19. April 2007 um 12:54 1 Kommentar

Wie im Weblog unter Perspektive 2010 Anfang April berichtet wurde, sind Unterlagen eines für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) arbeitenden Suchmaschinenoptimierers öffentlich geworden. Darin wurden Webseiten danach unterschieden, ob sie die Lobbyorganisation positiv oder eher kritisch beurteilen, um möglichst positive Bericht bei Google & Co nach oben zu bringen. Was mich dabei wundert: Der Wikipedia-Eintrag zu INSM ist als “zu negativ” eingestuft. Dabei sollten Wikipedia-Artikel doch (zumindest im Idealfall) neutral informieren – anscheinend ist das entweder nicht im Interesse von INSM oder der Wikipedia-Artikel ist nicht neutral. Im Zuge der Aufdeckung haben zahlreiche Blogs berichtet und dafür gesorgt, dass jetzt vor allem kritische Beiträge unter den ersten Treffern landen – zum Beispiel aktuell Berichte um die “Studentenplattform” unicheck.de, die dazu dient, die Akzeptanz von Studiengebühren bei den Studenten zu erhöhen. Das ist wohl nach hinten losgegangen (wie auch grundsätzlich die Studiengebühren, die jetzt eher sinnlos verbraten werden und den Akademikermangel fördern).

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