Frohe Weihnachten!

24. Dezember 2007 um 12:18 3 Kommentare

An dieser Stelle möchte ich allen schöne Weihnachten wünschen! Hier noch ein paar Fundstücke:

Nun soll man vor Weihnachten ja auch etwas Versöhnliches sagen. Ehrlich gesagt, fällt mir das, was die Regierung angeht, schwer. (Unruhe – Glocke der Präsidentin) Ich habe lange gesucht, ob ich Ihnen nicht ein anspruchsvolles Weihnachtsgedicht mit auf den Weg geben kann. Ich fand das Weihnachtsgedicht von Hoffmann von Fallersleben angemessen, das ich Ihnen nicht vorenthalten will:

Morgen kommt der Weihnachtsmann,
kommt mit seinen Gaben.
Trommel, Pfeife und Gewehr,
ja, ein ganzes Kriegesheer
möcht‘ ich gerne haben.

Aus einer Rede von Wolfgang Gehrcke (siehe Abgeordnetenwatch) in einer Rede (Linke/PDS) während der 208. Sitzung des 14. Deutschen Bundestags am 13. Dezember 2001 zum Mazedonien-Einsatz. Das zitierte Fallersleben-LiedMorgen kommt der Weihnachtsmann” ist inzwischen eher unter der bereinigten Variante bekannt; von seinem Lied der Deutschen wird schließlich auch nur die dritte Strophe verwandt. gereinigt hat Erich Kästner sein Weihnachtslied betitelt und es unübertrefflich auf den Punkt gebracht:

Morgen kommt der Weihnachtsmann, allerdings nur nebenan.

Ich hoffe, dass ihr alle nebenan seid, wenn der Weihnachtsmann kommt – lasst es Euch gutgehen!

3 Kommentare »

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  1. An alle, die uns 2007 die besten Festtagsgrüße und Neujahrswünsche gesendet haben – das hat überhaupt nix gebracht.
    Schickt für 2008 bitte entweder Geld, Alkohol oder Benzingutscheine. Danke!

    Kommentar by MIchael Rathai — 24. Dezember 2007 #

  2. weihnachten ist schlecht.

    es geht an weihnachten überhaupt nicht um besinnlichkeit oder ähnliches. es geht ums geld (wie immer). wer sich dieses weihnachten antut stresst sich meistens unglaublich mit geschenke besorgen, möglichst alle verwandte besuchen, usw. ich kenne genug leute die es als ihre pflicht sehen geschenke zu verteilen. im übrigen diese festgefahrenen konventionen jedem den man nur ansatzweise kennt frohe weihnachten und einen guten rutsch zu wünschen ist schlicht und einfach nervig.

    dies alles hat gar nichts mehr mit dem “fest der liebe” zu tun. man könnte es eher ein “fest des geldes und des stresses” nennen.

    P.S.: ich wollte mit dem was ich geschrieben habe niemanden auf den schlips treten. dies sind nur meine erfahrungen.

    Kommentar by weihnachtshasser — 24. Dezember 2007 #

  3. Also ich find Weihnachten ganz nett, obgleich es im Vorfeld immer etwas anstrengend ist – aber wenn man eine Party vorbereitet oder einen Urlaub plant, ist das ja auch erstmal mit Mühen verbunden. Ich könnte eher noch verstehen, wenn jemandem Weihnachten eher egal ist. Krasse Ablehnung hat aus meiner Sicht eher weniger mit Weihnachten zu tun sondern mit Problemen, die aus diesem Anlaß sichtbar werden, z.B. Streß in der Familie, Geldsorgen etc.

    Kommentar by jakob — 26. Dezember 2007 #

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