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	<title>Jakoblog &#187; Plagiat</title>
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	<description>Das Weblog von Jakob Voß</description>
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		<title>Literaturangaben per Drag &amp; Drop in Wikipedia-Artikel</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Feb 2008 01:10:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jakob</dc:creator>
				<category><![CDATA[de]]></category>
		<category><![CDATA[Katalog 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Plagiat]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>
		<category><![CDATA[Zotero]]></category>

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		<description><![CDATA[Literatur- und Quellenangaben in Wikipedia-Artikel gehören im inzwischen achten Jahr der Online-Enzyklopädie eigentlich schon zum Standard. Zur einheitlichen Formatierung von Literaturangaben gibt es je nach Sprachversion verschiedene Empfehlungen zur Ansetzungen sowie Vorlagen mit möglichen Datenfeldern (Autor, Titel, etc.). Während die englischsprachige Wikipedia einen ganzen Zoo von Formatvorlagen aufweist, habe ich 2006 in der deutschsprachigen Wikipedia [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Literatur">Literatur-</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Quellenangaben">Quellenangaben</a> in Wikipedia-Artikel gehören im inzwischen achten Jahr der Online-Enzyklopädie eigentlich schon zum Standard. Zur einheitlichen Formatierung von Literaturangaben gibt es je nach Sprachversion verschiedene Empfehlungen zur Ansetzungen sowie Vorlagen mit möglichen Datenfeldern (Autor, Titel, etc.). Während die englischsprachige Wikipedia einen ganzen <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Citation_templates">Zoo von Formatvorlagen</a> aufweist, habe ich 2006 in der deutschsprachigen Wikipedia <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Literatur/Formatierungsregeln">ein kleines Regelwerk</a> vorgeschlagen und an einer einheitlichen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vorlage:Literatur">Vorlage &#8220;Literatur&#8221;</a> mitgewirkt.</p>
<p>Für diese Vorlage gibt es nun ein erstes <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:JakobVoss/Zotero">Zotero-Exportformat</a>, mit dem Literaturangaben per Drag and Drop in Wikipedia-Artikel übernommen werden können. Nach der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:JakobVoss/Zotero#Installation">Installation</a> reichen vier Schritte, um ein bekannten Titel in einem Wikipedia-Artikel einzutragen:</p>
<ul>
<li>In einer Quelle, die von Zotero unterstützt wird nach Literatur suchen (z.B. <a href="http://gso.gbv.de/DB=2.1/">im GBV-Katalog</a>)</li>
<li>Literatur in Zotero übernehmen (Icon rechts in der Browser-Adressleiste)</li>
<li>Zotero öffnen (Strg+Alt+Z)</li>
<li>Literatur aus Zotero ins Bearbeitungsfenser des gewünschten Wikipedia-Artikels ziehen.</li>
</ul>
<p>Vergiss Web 2.0, vergiss Semantic-Web &#8211; die Zukunft ist das <em>&#8220;Copy &#038; Paste-Web&#8221;</em>!</p>
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		<title>Von plagiierenden Professoren</title>
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		<pubDate>Sat, 12 May 2007 11:36:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jakob</dc:creator>
				<category><![CDATA[de]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Plagiat]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass Schüler und Studenten statt selber zu formulieren gerne Arbeiten per Copy &#038; Paste erstellen, ist mitlerweile allgemein bekannt; dass sowas unter Professoren ebenso vorkommt und im Falle einer Aufdeckung eher verharmlost wird, zeigt an einem Fall an der HU Berlin ein Artikel zu &#8220;Plagiat-Professoren&#8221; bei Spiegel Online. Debora Weber-Wulff hat Anfang März in ihrem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass Schüler und Studenten statt selber zu formulieren gerne Arbeiten per Copy &#038; Paste erstellen, ist mitlerweile allgemein bekannt; dass sowas unter Professoren ebenso vorkommt und im Falle einer Aufdeckung eher verharmlost wird, zeigt an einem Fall an der HU Berlin ein Artikel zu &#8220;<a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/jobundberuf/0,1518,482278,00.html">Plagiat-Professoren</a>&#8221; bei Spiegel Online. Debora Weber-Wulff hat Anfang März in ihrem Blog <a href="http://copy-shake-paste.blogspot.com/">Copy, Shake &#038; Paste</a> schon über <a href="http://copy-shake-paste.blogspot.com/2007/03/plagiarism-is-usual.html">die Fälle Axel Wirth und Hans-Peter Schwintowski</a> geschrieben. Ihrer Forderung &#8220;We need a discussion about a culture of quoting in Germany&#8221; kann ich mich angesichts ungestraft plagiierender Professoren nur anschließen, allerdings ist meiner Meinung nach sollte nicht nur das Zitieren zur Diskussion stehen sondern die Art und weise wie wissenschaftlich gearbeitet und publiziert wird. Es gäbe da ja auch <a href="http://wm.sieheauch.de/?p=33">Alternativen</a>. Zwar lassen sich auch bei öffentlicher, gemeinsamer Publikation in einem Wiki nicht alle negativen Aspekte der Akademia vermeiden (Klüngellei, Vorurteile, Selbstdarsteller, Machtmißbrauch etc. kommen leider teilweise auch in Wikipedia vor), aber es lässt sich zumindest besser aufdecken, wer genau wann was geschrieben hat. <br />[via Mathias Schindler]</p>
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		<title>Das Google-Copy-Paste-Syndrom und Wikipedia in den Wissenschaften</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2007 21:09:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jakob</dc:creator>
				<category><![CDATA[de]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Plagiat]]></category>
		<category><![CDATA[Wikipedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus Anlaß eines Berichtes über das am 20. April an der Universität Basel Stattgefundene &#8220;Werkstattgespräch&#8221; «Wikipedia in den Wissenschaften» möchte ich nochmal auf das Ende 2006 erschienene Buch Das Google-Copy-Paste-Syndrom. Wie Netzplagiate Ausbildung und Wissen gefährden des Salzburger Medienwissenschaftlers Stefan Weber hinweisen. In der Blogosphäre wird das Buch seit seinem Erscheinen zwar ab und zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus Anlaß <a href="http://mediastar.thorsten-koch.net/?p=13">eines Berichtes</a> über das am 20. April an der Universität Basel Stattgefundene &#8220;Werkstattgespräch&#8221; «<a href="http://wiki.histnet.ch/index.php/Werkstattgespr%C3%A4ch">Wikipedia in den Wissenschaften</a>» möchte ich nochmal auf das Ende 2006 erschienene Buch <a href="http://www.dpunkt.de/buecher/3-936931-37-2.html">Das Google-Copy-Paste-Syndrom. Wie Netzplagiate Ausbildung und Wissen gefährden</a> des Salzburger Medienwissenschaftlers Stefan Weber hinweisen. In der Blogosphäre wird das Buch seit seinem Erscheinen zwar <a href="http://www.technorati.com/chart/Google+Copy+Paste+Syndrom?chartdays=180&#038;language=n&#038;authority=n">ab und zu genannt</a> aber nur wenig diskutiert. Beispielsweise ist es <a href="http://buch25.wordpress.com/2007/04/23/buch-des-monats/">Buch des Monats</a> in dem gerade erst gestarteten Weblog <a href="http://buch25.wordpress.com/">Buch25</a> (anscheinend von einer deutschen OPL &#8211; sehr schön, die deutschsprachige <a href="http://log.netbib.de/archives/2007/04/16/planeten-abspaltung/">Biblioblogosphäre</a> wächst) &#8211; mehr als eine Kurzdarstellung findet sich aber selten.<br />
<span id="more-43"></span><br />
Stefan Weber hat seine Thesen teilweise schon online als Serie bei der Zeitschrift Telepolis veröffentlicht (Hier als Copy&#038;Paste aus dem <a href="http://blog.hapke.de/?p=133">Hapke-Weblog</a>):</p>
<ul>
<li><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24006/1.html">Teil 1</a>: Textueller Missbrauch: Plagiarismus, Redundanz, Bläh-Rhetorik: Zur Krise der Kulturwissenschaften durch den Einzug des Copy/Paste-Paradigmas</li>
<li><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24110/1.html">Teil 2</a>: Die abschreibende Zunft: Neue Fälle von dreistem Textklau stellen die wissenschaftliche Selbstkontrolle in Frage &#8211; Report eines akademischen Whistleblowers und “Plagiatsjägers”</li>
<li><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/24/24221/1.html">Teil 3</a>: Wissenschaft als Web-Sampling: Wie an Universitäten in Windeseile eine Textkultur ohne Hirn entstanden ist</li>
</ul>
<p>Siehe auch weitere Artikel aus dem Themenumfeld <a href="http://www.heise.de/tp/r4/html/such.html?T=Stefan+Weber&#038;ok.x=44&#038;ok.y=13&#038;ok=Suche+starten&#038;sf=C">von Weber in Telepolis</a>, zuletzt <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/25/25137/1.html">Vom Wissensfortschritt mit stummem h. Die wundersame Wanderung einer Biographie im Netz</a> (25.04.2007). Weber scheint mir seine Aufdeckungen und den Begriff &#8220;Google-Copy-Paste-Syndrom&#8221; ein wenig zu laut wiederholt vorzutragen, was aber eher an der zu Unrecht geringen Resonanz liegt. Angesichts des schönen Wetters und auch für diejenigen, die die Online-Texte schon kennen, empfehle ich deshalb, sich einfach mal einige Stunden mit dem Buch nach draußen zu setzen und selber nachzudenken &#8211; denn das ist es meiner Meinung nach, was Plagiate begünstigt: Es wird zu wenig nachgedacht. Stattdessen wird kopiert wo früher nur nachgeplappert wurde. Ist das ein grundlegend neues Problem? Nein. Wir sind nur doch nicht so aufgeklärt wie es den Anschein hatte.</p>
<p>Stefan Weber stellt in seinem Buch eine Degeneration von der Lese- und Schreibkultur zu einer neuen Art mündlicher Überlieferung fest. So wie vor Etablierung der Schrift Aussagen ohne Bezug auf einen ursprünglichen Autor nacherzählt wurden, werden heute Textfragmente kopiert und verändert weitergegeben. Wo heute Aufklärung herrscht, geben bald wieder Mythen und Legenden den Ton an. Ganz so pessimistisch wie diese (meine) Interpretation Webers Thesen möchte ich aber nicht gehen, vor allem was seine Beurteilung der Wikipedia in Kapitel 3.3. betrifft. Dabei ist es bedauerlich, dass die Problematik des unreflektieren Übernehmens fremder Werke (Formulierungen, Strukturen, Ideen) in der Wikipedia selber nicht stärker Thema ist. Das einzige was zählt ist in den Diskussionen dort oft das Urheberrecht. Dabei handelt es sich nicht um ein juristisches Problem sonder ein ethisches und qualitatives. Ich gebe zu, dass es vieles in Wikipedia unreflektieres und unbelegtes Geschwätz ist, das in vielen Fällen kopiert, plagiiert, paraphrasiert und ohne viel eigene Leistung zustande gekommen ist. Bei Beteiligung kompetenter Autoren kommt es jedoch tatsächlich zur &#8220;Sammlung des Wissens&#8221; und zu Artikeln, die sich hervorragend zitieren lassen. Eine wesentliche Rolle dabei spielen Belege in Wikipedia-Artikel &#8211; wie Jan Hodel <a href="http://weblog.histnet.ch/archives/364">eindrucksvoll demonstriert</a> &#8211; die weiteren Beiträge und Kommentare im <a href="http://weblog.histnet.ch/">histnet weblog</a> gehen über die doch etwas einseitige Darstellung von Stefan Weber zu Wikipedia hinaus.</p>
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