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	<title>Jakoblog &#187; fhhdb07</title>
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	<description>Das Weblog von Jakob Voß</description>
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		<title>Mashups und Mashup-Editoren</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Nov 2007 23:50:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jakob</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unter der Bezeichnung &#8216;Mashups&#8217; spielt im Internet das Zusammenführen von verschiedenen Quellen und Diensten eine zunehmende Rolle. Der folgende studentische Beitrag gibt eine kurze Einführung in das Thema Mashups und Mashup-Editoren. Dazu gibt es eine passendes Beispiel bei Pageflakes und eine weiterführende Literaturliste bei BibSonomy. Der Begriff Mashup stammt ursprünglich aus den Gebieten der Literatur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Unter der Bezeichnung &#8216;Mashups&#8217; spielt im Internet das Zusammenführen von verschiedenen Quellen und Diensten eine zunehmende Rolle. Der folgende <a href="http://jakoblog.de/2007/11/06/meine-lehrveranstaltung-digitale-bibliothek/">studentische Beitrag</a> gibt eine kurze Einführung in das Thema Mashups und <a href="http://jakoblog.de/2007/09/25/mashups-zusammenklicken-mit-mashup-editoren/">Mashup-Editoren</a>. Dazu gibt es eine passendes Beispiel <a href="http://www.pageflakes.com/Community/Pages/Page.aspx?moduleKey=344576">bei Pageflakes</a> und eine weiterführende Literaturliste <a href="http://www.bibsonomy.org/user/habit/fhhdb07">bei BibSonomy</a>.</em><br />
<span id="more-203"></span><br />
Der Begriff <b>Mashup</b> stammt ursprünglich aus den Gebieten der Literatur und Musik (<a href="http://www.bibsonomy.org/bibtex/27f0770a22410c05347496d589e42b3bc/habit">siehe Holz, P. (2007), S. 70</a>) In Bezug auf Musik wurden z. B. Bestandteile zweier individueller Songs zu einem neuen Werk miteinander vermischt bzw. gemixt. Vor dem Hintergrund des Internets bedeutet der Begriff Mashup im Prinzip nichts anderes, denn hier werden wiederum entweder zwei (oder mehr) bereits bestehende Web-Anwendungen und deren Funktionen miteinander kombiniert oder es wird eine bestehende Web-Andwendung mit Daten respektive Informationen anderer Dienste verknüpft, um so ein neuartiges Angebot zu schaffen. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt, bis auf die Tatsache, dass die gewünschten Web-Dienste natürlich eine offene und möglichst standardisierte Schnittstelle bzw. API (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Programmierschnittstelle">Application Programming Interface</a>) bereitstellen müssen, um eine Nutzung ihrer Funktionalität bzw. Weiterwendung ihrer Daten zu ermöglichen. Es ist also von großer Bedeutung in welcher Form Daten und Informationen bereitgestellt werden, um eine mögliche weitere Verwendung zu gewährleisten. Eine der ersten als Mashup bezeichneten Anwendungen war wohl die Kombination der damals noch nicht offiziell dokumentierten Schnittstelle von Google Maps mit Immobilienanzeigen zum Angebot der Website <a href="http://www.housingmaps.com/">Housingmaps</a>.</p>
<p>Wie bei vielen neuen Innovationen in den letzten Jahren werden auch bei den Mashups die in der Anfangsphase bestehenden Beschränkungen der genutzten Software, in diesem Falle u. a. des Browsers, ausgehebelt oder umgangen (<a href="http://www.bibsonomy.org/bibtex/2f6601b79a144cc4a0ff1b6a5fac53784/habit">siehe Theurer, D. (2007), S.58 – 63</a>). Mashups nutzen zu einem großen Teil Javascript, um Anfragen zu senden, Informationen auszuwerten und dem Benutzer Funktionalität zu bieten. Ein Mashup verbindet nun zwei verschiedene Web-Dienste von unterschiedlichen Domains z.B. Fotos von <a href="http://www.flickr.com">flickr</a> und deren Aufnahmestandort angezeigt auf <a href="http://maps.google.com">Google Maps</a> miteinander. Die bestehende Beschränkung im Browser ist der Sicherheit geschuldet und verhindert die Ausführung solcher domain-übergreifender Zugriffe durch Javascript (Crossdomain-Restriktion). Bei Mashups werden nun an dieser Stelle bewusst Restriktionen der Browser durch verschiedene Workarounds (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Proxy_%28Rechnernetz%29">Proxy</a>-Weiterleitung/<a href="http://www.json.org">JSON</a>-Aufrufe) umgangen, um ein Mashup überhaupt zu ermöglichen.</p>
<p>Mittlerweile gibt es nicht nur eine riesige Anzahl von Mashups und Web-Diensten mit offenen Schnittstellen, die diese ermöglichen – zu sehen bei <a href="http://www.programmableweb.com/">Programmable Web</a> – sondern auch eine wiederum ganz neue Art von Anwendung, die u. a. auch von Tim O’Reilly als neuer Meilenstein in der Geschichte des Internets <a href="http://radar.oreilly.com/archives/2007/02/pipes_and_filte.html">bezeichnet wurden</a> – die Mashup-Editoren. Diese Editoren sollen es einem Benutzer ohne großes Hintergrundwissen ermöglichen, selbst individuelle und vor allem neue Dienste auf Basis bereits bestehender Angebote bzw. Informationsquellen zu erstellen. Viele bekannte Unternehmen u. a. Google mit dem <a href="http://googlemashups.com/">Mashup Editor</a>, Intel mit dem <a href="http://mashmaker.intel.com/">Mashup Maker</a> gefolgt von Yahoo mit <a href="http://pipes.yahoo.com/">Pipes</a> und auch Microsoft mit <a href="http://www.popfly.com/">Popfly</a> und IBM mit ihrem <a href="http://services.alphaworks.ibm.com/qedwiki/">QEDWiki</a> bieten ihre eigenen Entwicklungen mehr oder weniger frei zugänglich an. Insbesondere Yahoo Pipes mit einem sehr schönen und intuitiven Interface bietet dem gewillten Benutzer die Möglichkeit allem voran bestehende News-Feeds nach eigenen Wünschen zu filtern und/oder zu kombinieren, um so bestehende Angebote ganz neu und indivuell angepasst zu erweitern und stellt somit einen erheblichen Mehrwert für seine Nutzern dar. Diese neu erstellten Dienste können dann auch wieder exportiert werden und erneut als Basis für andere Anwedungen dienen z. B. für <a href="http://www.pageflakes.com/">Pageflakes</a>, <a href="http://www.google.de/ig">iGoogle</a> oder <a href="http://www.netvibes.com/">Netvibes</a>, die beide personalisierte Portalseiten anbieten. So ist es möglich, sich ohne großen Aufwand sein ganz eigenes, speziell auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnittenes Portal im Internet »zusammenzuklickern«. Auch wenn das in der Praxis nicht immer ganz so leicht durchzuführen ist, wie von den Entwicklerunternehmen angepriesen, mit ein wenig Hintergrundwissen als Basis und etwas Einarbeitungszeit sind auf jeden Fall sehr gut nutzbare Ergebnisse zu erzielen.</p>
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		<title>Was ist eigentlich Shibboleth?</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Nov 2007 13:59:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jakob</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Shibboleth wird zunehmend in Bibliotheken eingesetzt, so dass zum Beispiel Nutzer mit ihren normalen Account von Überall auf Nationallizenzen zugreifen können. Die TU-Chemnitz verwendet sogar Shibboleth für alle ihre Dienste (Gruß an ronsc). Jenni Krueger hat eine kurze Einführung erstellt, die zum Einsteig in die Materie ganz hilfreich ist. Zusätzliche Quellen gibt es dazu bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Shibboleth wird zunehmend in Bibliotheken eingesetzt, so dass zum Beispiel Nutzer mit ihren normalen Account von Überall auf Nationallizenzen zugreifen können. Die TU-Chemnitz verwendet sogar <a href="http://www.tu-chemnitz.de/urz/www/wtc.html">Shibboleth  für alle ihre Dienste</a> (Gruß an ronsc). Jenni Krueger hat eine kurze Einführung erstellt, die zum Einsteig in die Materie ganz hilfreich ist. Zusätzliche Quellen gibt es dazu <a href="http://www.bibsonomy.org/user/jen/fhhdb07">bei bibsonomy</a>. Zum Vergleich von <a href="openid.net">OpenID</a> und Shibboleth habe ich auch nicht viel gefunden, <a href="http://www.slideshare.net/ldodds/knock-knock-whos-there">dieser Vortrag</a> von Leigh Dodds ist ganz nett (auch mit <a href="http://del.icio.us/ldodds/ssp-2007-06">weiteren Quellen</a>). Relevant wird vielleicht in Zukunft vielleicht noch <a href="http://oauth.net/">OAuth</a>.</em></p>
<p>Shibboleth ist ein Projekt des <a href="http://www.internet2.edu/">Internet2-Konsortiums</a> und eine Open Source Anwendung zur Authentifizierung und Autorisierung für webbasierte Anwendungen und Services, die auf dem <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/SAML">SAML-Standard</a> basiert. Die Grundidee von Shibboleth ist es, dass jeder Benutzer sich nur einmal bei seiner Heimateinrichtung identifizieren muss, um die Dienste verschiedener Anbieter ortsunabhängig nutzen zu können. Dieses Prinzip nennt man „Single Sign-On“. Dadurch wird das Problem vieler verschiedener Nutzernamen und Passwörter für unterschiedliche Services oder lizensierte Materialien gelöst und ihre Nutzung wesentlich vereinfacht.</p>
<p>Wenn ein Benutzer über eine beliebige Internetverbindung auf einen Service oder eine geschützte Quelle zugreifen möchte, dann muss zunächst geprüft werden, ob er schon authentifiziert ist. Wenn das nicht der Fall ist, leitet der Service-Provider den Nutzer an einen Lokalisierungsdienst weiter, der die Heimateinrichtung des Nutzers ermittelt. Dort muss sich der Benutzer beim Identity-Provider der Heimateinrichtung mit Nutzernamen und Passwort identifizieren. Nach erfolgreicher Identifikation wird der Nutzer zurück zum Anbieter geleitet. Wenn der Service-Provider noch weitere Informationen benötigt, kann er beim Identity-Provider bestimmt Rechte oder Zugehörigkeiten erfragen, um zu ermitteln, ob der Nutzer autorisiert ist.</p>
<p>Die Authentifizierungs- und Autorisierungsinformationen können während der Sitzung in einem Cookie gespeichert werden, dadurch ist dann die Möglichkeit des Single Sign-On gegeben und der Nutzer spart sich bei einem weiteren Serviceanbieter erneute Anmeldeschritte. Voraussetzung für dieses ganze System ist, dass die Heimateinrichtung eine Instanz des Identity-Providers betreibt und die Serviceanbieter der angefragten Quelle den Service-Provider von Shibboleth betreiben.</p>
<p>Angestrebt ist ein flächendeckender und vielleicht sogar europaweit einheitlicher Einsatz von Shibboleth. Ab einer gewissen Größe des Einsatzgebietes übernimmt eine sogenannte Föderation die Organisation. Die Föderation soll alle Identity-Provider und Service-Provider in einer Dachorganisation vereinen und alle Standards des Verfahrens einheitlich für alle Mitglieder regeln. Außerdem soll sie den Lokalisierungsdienst für alle Mitglieder betreiben. In Deutschland wurde eine solche Föderation (DFN-AAI) vom <a href="http://www.dfn.de/">Deutschen Forschungsnetz</a> (DFN) in Zusammenarbeit mit der Universität Freiburg gegründet und auch in anderen Ländern gibt es schon Föderationen zur Leitung des Einsatzes von Shibboleth:DK-AAI (Dänemark), HAKA (Finnland), CRU (Frankreich), UKFederation (Großbritannien), SWITCH (Schweiz).</p>
<p>Die Unterschiede zu anderen Programmen wie <a href="http://openid.net/">OpenID</a> (ähnlich wie Shibboleth, aber Konzept der URL-basierten Identität, eher für Unternehmen) und <a href="http://www.openldap.org/">LDAP</a> („Leihtweight Directory Access Protocol“, Einsatz bei Verzeichnisdiensten, Client/Server-Modell, Informationen auf Abfrage) liegt unter anderem darin, dass der Zugriff auf eine zugriffsgeschützte Quelle nicht mehr an einen Rechner gebunden ist, sondern an die Person, die auf die Quelle zugreifen möchte. Nutzer erhalten eine elektronische Identität mit Attributen, die die Grundlage für die Autorisierung und Zugriffskontrolle mit Shibboleth bilden. Shibboleth soll durch die stärkere Trennung von Personendaten und Services den bisherigen IP-Nummern-basierten Zugriff möglichst ganz ersetzen und ein organisationsübergreifendes Identity-Management schaffen.</p>
<p>Shibboleth wird bereits in verschiedenen Bereichen eingesetzt, vor allem in der Wissenschaft und Lehre, denn an vielen Bibliotheken oder Universitäten gibt es mittlerweile eine Vielzahl an elektronischen Diensten, Angeboten und lizensierten Materialen, für die eine komfortable und zugleich sichere Zugangsverwaltung und –kontrolle notwendig ist. In Deutschland beteiligen sich beispielsweise: Uni Freiburg, Uni Regensburg, Vascoda, das FIZ-Technik, Genios, der GBV und Springer. Auf der offiziellen Website gibt es eine relativ <a href="https://wiki.internet2.edu/confluence/display/seas/Home">lange Liste</a> von Anwendungen und Services, in denen Shibboleth integriert ist oder gerade integriert wird, zum Beispiel EBSCO Publishing, ExLibris, OCLC, Moodle und Napster. Außerdem findet man auf der gleichen Seite die Links zu den Föderationen im Ausland.</p>
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		<title>Karten im Netz</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Nov 2007 16:11:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jakob</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Google Maps kennt inzwischen jeder, aber was gibt es darüber hinaus und wie stellen Bibliotheken ihre Karten im Netz dar? Die folgende Ausarbeitung von Tatjana Frolow zeigt, dass hier noch viel Entwicklungspotential besteht. Weitere Quellen zum Thema gibt es in der Literaturliste. Die Entwicklung des Internets und der allgemeine Fortschritt der Informations- und Kommunikationstechnologie treiben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><a href="http://maps.google.com">Google Maps</a> kennt inzwischen jeder, aber was gibt es darüber hinaus und wie stellen Bibliotheken ihre Karten im Netz dar? Die folgende Ausarbeitung von Tatjana Frolow zeigt, dass hier noch viel Entwicklungspotential besteht. Weitere Quellen zum Thema <a href="http://www.bibsonomy.org/user/tata/fhhdb07">gibt es in der Literaturliste</a>.</em></p>
<p>Die Entwicklung des Internets und der allgemeine Fortschritt der Informations- und Kommunikationstechnologie treiben die Nachfrage nach geokodierten Daten an und machen die neuen Karten zu einem <a title="wie digitale Landkarten unsere Welt verändern" href="http://www.presseportal.ch/de/pm/100002688/100510857/gottlieb_duttweiler_institut_gdi">Werbemedium der Zukunft</a>. Beispiele für Karten in Netzen sind <a title="map24" href="http://www.map24.de/">Map24</a>, <a title="Google Maps" href="http://maps.google.de/">Google Maps </a>, <a title="Yahoo Maps" href="http://maps.yahoo.com/">Yahoo Maps</a> , <a title="ViaMichelin" href="http://www.viamichelin.de/">ViaMichelin</a> und viele andere. <strong>Ähnlich bei allen Anbietern</strong> ist die Oberfläche, die eine Adresssuche, einen Routenplaner die elektronische Karte selbst und ggf. standardbezogene Informationen (Hotels usw.) zur Verfügung stellt. Die Landkarten werden meistens in den drei Ansichten der reinen Straßenkarte, der Satellitenansicht und der Hybridansicht, einer Komination aus reiner Straßenkarte und Satellitenansicht, präsentiert. Trotz vieler Gemeinsamkeiten gibt es jedoch auch <strong>Unterschiede</strong> nicht nur in den Funktionen, sondern vor allem auch in der Qualität. So bietet ViaMichelin z.B. nur die Ansicht einer reinen Straßenkarte , Yahoo Maps lässt bei der Satellitenansicht nicht nah genug ranzoomen und Map24 beschreibt die Route in ganzen Sätzen, andere Anbieter nur stichwortartig. Eine besondere Funktion bei Google Maps ermöglicht es die Route mit der Maus per Drag and Drop zu verändern. Automatisch ändert sich dadurch auch der Beschreibungstext zur Route samt Kilometerzahl und Fahrtdauer. Eine Änderung der Route ist bei der Konkurrenz nur via Eingabemaske möglich. Google Maps und Map24 sind sowohl von der Schnelligkeit, als auch von der Grafik qualitativ am besten. Beide basieren auf <a title="Vektorgrafik" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vektorgrafik">Vektorgrafiken</a>, (Computerbilder aus Kreisen, Linien und Polygonen), und liefern somit realistischere Ergebnisse als bei der <a title="Rastergrafik" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rastergrafik">Pixelgrafik</a>. Das zu übertragende Datenvolumen ist geringer, das Laden der Karten schneller und das Zoomen flüssiger.</p>
<p>Neu im Kartenbusiness ist das <strong>Interaktive Mapping</strong>, dass jedem Nutzer ermöglicht seine eigene Karte zu entwerfen, eigene Informationen einzusetzen, zu speichern und anderen zur Verfügung stellen. Karteninformationen können also mit eigenen Informationen verknüpft werden. Einen Boom erlebte diese Bewegung mit Google Maps: In den USA gibt es bereits die <a title="Focus Online Artikel" href="http://www.focus.de/digital/internet/google-maps_aid_21207.html">unterschiedlichsten Google Maps-Mashups</a>, wie z.B. den <a title="Ride Finder" href="http://labs.google.com/ridefinder">Ride Finder</a>, mit dem Taxis und Shuttles in Echtzeit lokalisiert werden können und man mit einem Klick auf das Taxisymbol die Nummer des Transportunternehmens erhält. Ein weiteres Beispiel sind die <a title="Housing Maps" href="http://www.housingmaps.com/">Housing Maps</a>. Dabei gibt man in die Suchmaske den gewünschten Ort und den Betrag ein, den man für die monatliche Miete aufbringen möchte und findet freie Wohnungen und Häuser aus dem Immobilenkatalog <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Craigslist">Craigslist</a>.</p>
<p>Trotz der Landkartenbewegung im Internet sollte nicht vergessen werden, dass auch <strong>Bibliotheken Karten</strong> besitzen, die sich über Bibliothekskataloge, Verbundkataloge, wie z.B. <a title="gbv" href="http://www.gbv.de/">GBV</a> oder im Katalog der <a title="ddb" href="http://www.ddb.de/">Deutschen Nationalbibliothek</a> recherchieren und bestellen lassen. Zwar liegen diese vorwiegend nur im Papierformat vor, jedoch bieten Bibliotheken im Vergleich zu Google Maps und Co. neben geographischen auch historische und thematische Karten jeglicher Art an, wie z.B. Artenschutzkarten u. ä. Die Staats- und Unibibliothek Göttingen sammelt im Rahmen des <a title="Sondersammelgebietsplan" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sondersammelgebiete">Sondersammelgebietplans</a> der <a title="DFG" href="http://www.dfg.de/">DFG</a> thematische, geographische, geologische und meteorologische Karten und ist damit gute Anlaufstelle bei der Kartenrecherche. Mittlerweile haben auch die Biblioteheken die Nachfrage der Benutzer erkannt schnell und unkompliziert auf Medien zugreifen zu können. Das <a title="GDZ" href="http://www.gdz-cms.de/">Göttinger Digitalisierungszentrum</a> z.B. digitalisiert analoge Medien und macht sie im Internet verfügbar. Allerdings befinden sich in der digitalen Bibliothek zur Zeit nur 13 Landkarten. Auch die <a title="SUB Bremen" href="http://www.suub.uni-bremen.de/">Staats- und Unibibliothek Bremen </a>stellt online eine <a title="Elektronische Bib SUB Bremen" href="http://elib.suub.uni-bremen.de/">elektronische Bibliothek</a> bereit, aber auch hier ist die Anzahl der Karten eher gering.</p>
<p>Abschließend lässt sich sagen, dass der Trend eindeutig in Richtung 3D/Virtual Reality-Karten und Mashups geht und dass Bibliotheken meiner persönlichen Einschätzung nach intensiver mitziehen müssen, um weiterhin als wichtiger Informationsdienstleister zu funktionieren.</p>
<p><strong>P.S:</strong> Ein schönes Mashup zur Suche nach historischen Bildern ist <a href="http://www.histografica.com/">HistoGrafica</a> [via <a href="http://wiklin.blogspot.com/2008/11/histografica-bilder-finden-fr-die.html">Nando</a>]</p>
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		<title>Meine Lehrveranstaltung &#8220;Digitale Bibliothek&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Nov 2007 01:03:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jakob</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine erste Lehrveranstaltung als Hochschuldozent hat inzwischen praktisch schon die Halbzeit erreicht und es liegen erste Ergebnisse vor, so dass ich mich traue, auch an dieser Stelle darauf hinzuweisen. Im Wintersemester 2007/2008 lehre ich an der Fachhochschule Hannover im Bachelor-Studiengang Informationsmanagement das Modul &#8220;Digitale Bibliothek&#8221;. Hier der Semesterplan: 01.10.07 Grundlagen des WWW 08.10.07 Weblogs, RSS [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine erste Lehrveranstaltung als Hochschuldozent hat inzwischen praktisch schon die Halbzeit erreicht und es liegen erste Ergebnisse vor, so dass ich mich traue, auch an dieser Stelle darauf hinzuweisen. Im Wintersemester 2007/2008 lehre ich an der <a href="http://www.fh-hannover.de">Fachhochschule Hannover</a> im <a href="http://www.fakultaet3.fh-hannover.de/de/studium/bachelor/BIM/">Bachelor-Studiengang Informationsmanagement</a> das Modul &#8220;Digitale Bibliothek&#8221;. Hier der Semesterplan:</p>
<p>01.10.07 <a href="http://www.slideshare.net/nichtich/grundlagen-des-world-wide-web">Grundlagen des WWW</a><br />
08.10.07 <a href="http://www.slideshare.net/nichtich/weblogs-rss-und-syndication">Weblogs, RSS &#038; Syndication</a><br />
15.10.07 <a href="http://www.slideshare.net/nichtich/javascript-und-mashupprogrammierung">JavaScript und Mashup-Programmierung</a><br />
22.10.07 <a href="http://www.slideshare.net/nichtich/kommunikationsformen-und-communities">Kommunikationsformen und Communities</a><br />
29.10.07 <a href="http://www.slideshare.net/nichtich/grundformen-digitaler-bibliotheken/">Grundformen Digitaler Bibliotheken</a><br />
05.11.07 <a href="http://www.slideshare.net/nichtich/datenformate-und-standards/">Grundlagen Datenformate und Standards</a><br />
19.11.07 <a href="http://www.slideshare.net/nichtich/schnittstellen-und-webservices/">Schnittstellen und Webservices</a><br />
26.11.07 <a href="http://www.slideshare.net/nichtich/webservices-und-datenformate-181101/">Webservices und Datenformate</a><br />
03.12.07 <a href="http://www.slideshare.net/nichtich/tagging-und-social-cataloging/">Tagging und Social Cataloging</a><br />
10.12.07 <a href="http://www.slideshare.net/nichtich/semantic-web-und-identifikatoren/">Semantic Web und Identifikatoren</a><br />
17.12.07 <a href="http://www.slideshare.net/nichtich/semantic-web-ii-frbr-co/">Semantic Web II: FRBR &#038; Co</a><br />
07.01.08 Zusammenfassung und Zukunftsprognosen</p>
<p>Die hier verlinkten Vortragsfolien, die jeweils als Gerüst und Erinnerungshilfe dienen, habe ich <a href="http://www.slideshare.net">bei Slideshare</a> online gestellt und <a href="http://www.slideshare.net/tag/fhhdb07">mit dem Tag <tt>fhhdb07</tt> versehen</a>. Für die <strike>Sklavenarbeit</strike> Leistungsnachweise <strike>musste</strike> konnte ich mir selber etwas ausdenken:</p>
<p>Gefordert ist ein 10-Minütiger Vortrag in freier Rede (ggf. mit Tafel) zu einem vorgegebenem Thema. Zusätzlich muss innerhalb von einer Woche eine kurze Ausarbeitung (etwa eine Seite) als Hypertext (BTW: <a href="http://www.moodle.de">Moodle sucks</a>) und eine kommentierte Quellenliste in maschinenlesbarem Format abgegeben werden. Für die Quellen hat sich <a href="http://www.bibsonomy.org/">Bibsonomy</a> durchgesetzt, im Idealfall sieht das dann <a href="http://www.bibsonomy.org/user/marylike/fhhdb07">zum Beispiel so aus</a>.</p>
<p>Damit nicht nur meine wissensdurstigen Studenten (und zukünftigen Kollegen!) etwas von ihren Ausführungen haben, werde ich als Gastbeitrag einige Beispiele von Ausarbeitungen veröffentlichen. Bis jetzt bin ich (trotz der ausufernden Vor- und Nachbereitungs- sowie Fahrzeit) zufrieden mit der Veranstaltung. Vielleicht werden es das nächste Mal (falls es das gibt) gleich <a href="http://log.netbib.de/archives/2007/11/01/wikipedia-artikel-statt-hausarbeiten/">Wikipedia-Artikel statt einer Hausarbeit</a>, mal schauen.</p>
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