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	<title>Jakoblog &#187; Bibliothek</title>
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	<description>Das Weblog von Jakob Voß</description>
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		<title>Das Brennglas des Martin Schrettinger</title>
		<link>http://jakoblog.de/2010/08/23/das-brennglas-des-martin-schrettinger/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 18:08:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jakob</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im 1829 erschienenen 2. Band des &#8220;Versuch eines vollständigen Lehrbuches der Bibliothek-Wissenschaft&#8221; habe ich ein schönes Zitat von Martin Schrettinger  gefunden:

Ein systematischer Katalog wäre demnach einer optischen Maschine zu vergleichen in welcher alle Arten von Brenngläsern nach den Graden ihrer Konvexität nach den Verhältnissen ihrer Dimensionen und ihrer mehr oder minder Zirkel oder länglicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im 1829 erschienenen 2. Band des &#8220;Versuch eines vollständigen Lehrbuches der Bibliothek-Wissenschaft&#8221; habe ich <a href="http://books.google.de/books?id=QkpDAAAAYAAJ&#038;ots=fuNQmpFwBg&#038;dq=Schrettinger%20Versuch%20eines%20%20Lehrbuches%20der%20Bibliothek-Wissenschaft&#038;pg=PA85&#038;ci=108%2C767%2C732%2C630&#038;source=bookclip">ein schönes Zitat</a> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Schrettinger">Martin Schrettinger</a>  gefunden:</p>
<p><img src="http://jakoblog.de/wp-content/uploads/2010/08/ZitatSchrettingerSemanticWeb.png" width="432" height="377" class="aligncenter size-full wp-image-848" /></p>
<blockquote><p>Ein systematischer Katalog wäre demnach einer optischen Maschine zu vergleichen in welcher alle Arten von Brenngläsern nach den Graden ihrer Konvexität nach den Verhältnissen ihrer Dimensionen und ihrer mehr oder minder Zirkel oder länglicht runden oder eckigten Form in Gestalt eines Stammbaumes über und neben einander systematisch geordnet und in dieser Ordnung befestigt wären oder wenn man lieber will einem Universal-Brennglase in welchem so viele Unterabtheilungen in systematischer Ordnung eingeschliffen wären dass durch die selben alle erdenklichen Grade von Brennpunkten erzielt werden sollten.</p></blockquote>
<p>Ab dem zweiten Band plädierte Schrettinger wie bereits Albrecht Christoph Kayser in &#8220;Ueber die Manipulation bey der Einrichtung einer Bibliothek und der Verfertigung der Bücherverzeichnisse&#8221; (1790) gegen einen systematischen Katalog, da dieser immer nur eine Sicht darstellen könne. Dass es einmal ein &#8220;Universal-Brennglase&#8221; geben würde, durch das sich alle erdenklichen Grade von Brennpunkten erzielen lassen, konnte er sicher nicht ahnen. Mit etwas Fantasie lässt sich Martin Schrettinger nicht nur <a href="http://jakoblog.de/2008/06/02/social-cataloging-ist-bibliothekswissenschaft-at-its-best/">als Vorreiter des Social Tagging</a> sondern auch von Linked Data (d.h. der beliebigen Rekombinierbarkeit von Katalogbestandteilen) ansehen.</p>
<p>Schrettinger und Kayser konnten sich unter den Bibliothekaren jedoch nicht durchsetzen &#8211; stattdessen dominierte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Adolf_Ebert">Friedrich Adolf Ebert</a> die weitere Entwicklung in Deutschland. Mehr zur frühen Geschichte des Katalogs findet sich bei Uwe Jochum, u.A. in &#8220;Die Idole der Bibliothekare&#8221; (1995), <a href="http://books.google.de/books?id=-jcT00kuv6oC&#038;lpg=PP1&#038;ots=S3aSHYK0yx&#038;dq=jochum%20idole%20der%20bibliothekare&#038;pg=PA31#v=onepage&#038;q&#038;f=false">Kapitel 3</a>. Gut, dass sich viele von Jochums Texten <a href="http://www.ib.hu-berlin.de/~libreas/libreas_neu/ausgabe15/texte/006.htm#2">trotz seiner Kritik an Open Access</a> frei im Netz finden lassen (Weshalb &#8211; wie er argumentiert &#8211; durch die freie Verfügbarkeit von Publikationen die Forschungsfreiheit gefährdet sein soll, habe ich bislang nicht verstanden. Ich denke <a href="http://www.ib.hu-berlin.de/~libreas/libreas_neu/ausgabe15/texte/006.htm#fn39b">ab dieser Stelle</a> findet sich eine Antwort im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eigentum">Eigentumsbegriff</a>, über den sich an anderer Stelle streiten lässt).</p>
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		<title>Endlich freie bibliografische Daten aus Bibliotheken!</title>
		<link>http://jakoblog.de/2010/03/14/endlich-freie-bibliografische-daten-aus-bibliotheken/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 21:49:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jakob</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie am Freitag bekanntgegeben wurde hat die Universitäts- und Stadtbibliothek Köln (USB) zusammen mit dem Hochschul-Bibliothekszentrum Nordrhein-Westfalen (hbz) die bibliografische Daten des USB-Katalogs freigegeben. Die Stadtbibliothek Köln will mit ihren Daten später folgen. Weitere Details hat Oliver Flimm zusammengetragen. Die etwa 1,3 3,1 Millionen Titelaufnahmen stehen unter http://opendata.ub.uni-koeln.de/, das verwendete OpenBib-Datenformat ist hier beschrieben.
Freie bibliografische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie am Freitag <a href="http://www.hbz-nrw.de/dokumentencenter/presse/pm/datenfreigabe">bekanntgegeben wurde</a> hat die <a href="http://www.ub.uni-koeln.de/">Universitäts- und Stadtbibliothek Köln (USB)</a> zusammen mit dem <a href="http://www.hbz-nrw.de/">Hochschul-Bibliothekszentrum Nordrhein-Westfalen (hbz)</a> die bibliografische Daten des USB-Katalogs freigegeben. Die Stadtbibliothek Köln will mit ihren Daten später folgen. Weitere Details hat <a href="http://blog.openbib.org/2010/03/12/offene-bibliographische-daten-es-ist-soweit/">Oliver Flimm zusammengetragen</a>. Die etwa <s>1,3</s> 3,1 Millionen Titelaufnahmen stehen unter <a href="http://opendata.ub.uni-koeln.de/">http://opendata.ub.uni-koeln.de/</a>, das verwendete <a href="http://www.openbib.org/">OpenBib</a>-Datenformat <a href="http://wiki.openbib.org/index.php?title=Metadaten-Format">ist hier beschrieben</a>.</p>
<p>Freie bibliografische Daten waren bereits länger von verschiedener Seite gefordert worden &#8211; zuletzt <a href="http://www.uebertext.org/2010/03/die-zeit-ist-reif-wir-mussen-sie-nur.html">in einem guten Einführungsartikel</a> von Adrian Pohl (hbz). 2008 wurde das Thema im Zusammenhang mit der <a href="http://jakoblog.de/2008/12/04/bibliographische-daten-muessen-frei-sein/">Diskussion um eine neue Metadaten-Policy von OCLC</a> weiter publik und Anfang diesen Monats gab die <a href="http://www.okfn.org/">Open Knowledge Foundation</a> die Gründung einer <a href="http://blog.okfn.org/2010/03/03/new-working-group-on-open-bibliographic-data/">Arbeitsgruppe Freie Bibliografische Daten</a> bekannt. Auch <a href="http://www.wikimedia.de/">Wikimedia Deutschland</a> hatte im letzten Jahr bei verschiedenen Bibliothekseinrichtungen Lobbying betrieben und über die Einrichtung einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Duesentrieb/Biblio#Grundlegende_Architektur">eigenen Wiki-basierten Bibliografie</a> ähnlich der <a href="http://www.openlibrary.org/">Open Library</a> nachgedacht. Der Gemeinsame Bibliotheksverbund (GBV) hat im September 2009 <a href="http://www.sub.uni-hamburg.de/gbv-verbundkonferenz-2009/wp-content/uploads/2009/08/gbv_strategiepapier.pdf">in einem Strategiepapier</a> angekündigt, ein &#8220;Lizenzmodell, das die freie Verwendung der Metadaten garantiert&#8221; zu entwickeln. USB und hbz sind nun die erste in Deutschland, die im großen Maßstab vormachen, wie Metadaten frei publiziert werden sollten: Mit <a href="http://creativecommons.org/about/cc0">CC Zero (CC0)</a> wird klargestellt, dass die Daten gemeinfrei sind und ohne Einschränkung weitergenutzt werden können.</p>
<p>Wie geht es nun weiter? Zunächst hoffe ich, dass bald weitere Bibliotheken und Bibliotheksverbünde dem Beispiel folgen und ebenfalls ihre Daten freigeben. Der nächste Schritt besteht darin, die Daten so umzuformen, dass tatsächlich <a href="http://textundblog.de/?p=3432">von Linked Open Data gesprochen</a> werden kann &#8211; also stabile URIs, RDF-Tripel und -Ontologien. Das ist zwar leichter gesagt als getan, aber ich bin mir sicher, dass es <a href="http://catalogsofbabes.wordpress.com/2010/03/08/rda-why-it-wont-work/">schneller passiert als dass RDA</a> als offizielles Regelwerk &#8220;Semantic Web&#8221; in die Kataloge bringt. Darüber hinaus muss auch darauf geachtet werden, dass sich um die Daten eine Community bilden kann, die diese gemeinsam pflegt. </p>
<p>Vor einigen Tagen hat dazu Nat Torkington <a href="http://radar.oreilly.com/2010/03/truly-open-data.html">einen aufschlußreichen Artikel geschrieben</a>: Open Data bringt ähnlich wie Open Source Vorteile, da Fehler und Lücken besser gefunden und ausgebessert werden können. Allein die Daten freizugeben reicht deshalb nicht aus. Gefragt sind Maintainer, die Verantwortung für die Daten übernehmen und offizielle Snapshots bereitstellen, Tools mit denen Unterschiede in Daten festgestellt und Änderungen angebracht werden können, Versionierung etc. Bei den Daten der USB habe ich gute Hoffnung, dass Oliver Flimm auch für Beiträge von Dritten offen ist; für weitere bibliografische Datenbestände ist aber eine kollaborative Infrastruktur notwendig, über die Außenstehende leicht Verbesserungen vornehmen können, ohne ein vollständiges Bibliothekssystem installieren zu müssen.</p>
<p>In jedem Fall freue ich mich über den ersten großen Beitrag zu freien bibliografischen Daten auch aus deutschsprachigen Bibliotheken und bin gespannt, was daraus noch alles passiert.</p>
<p><em>P.S:</em> Auf eine ganz spezielle Art von freien Katalogdaten, die ebenfalls in den letzten Tagen frei geworden sind, möchte ich nur kurz hinweisen: Für Wikipedia haben Mathias Schindler, Christian Thiele und ich das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:APPER/BEACON/Format">BEACON-Format</a> entwickelt, mit dem die Trefferanzahl in Katalogen und Datenbanken zu einer bestimmten Person oder einem bestimmten Objekt übermittelt werden kann. Auf diese Weise kann aus Wikipedia direkt in Kataloge verlinkt werden wenn es passende Treffer gibt. Wer mehr dazu wissen möchte, kann sich am Dienstag und Mittwoch auf dem Bibliothekskongress in Leipzig an mich wenden oder unter <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:PND/BEACON">http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:PND/BEACON</a> informieren.</p>
<p><em>P.P.S:</em> Am Montag hat das hbz unter <a href="http://opendata.hbz-nrw.de/">http://opendata.hbz-nrw.de/</a> die Daten weiterer Bibliotheken freigegeben. Die bisherigen Reaktionen <a href="http://blog.openbib.org/2010/03/18/offene-katalogdaten-reaktionen/">hat Oliver Flimm zusammengefasst</a>.</p>
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		<title>Freie Bibliotheksdaten mit Wikipedia und OpenStreetmap</title>
		<link>http://jakoblog.de/2009/12/03/freie-bibliotheksdaten-mit-wikipedia-und-openstreetmap/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 23:29:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jakob</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit über 5 Jahren versuche ich fachkundige Menschen aus dem Bibliotheks- und Dokumentationswesen (bzw. mit Interesse an Bibliotheken und Dokumentation) zur Mitarbeit an Wikipedia zu begeistern. Das Portal Bibliothek, Information, Dokumentation fasst Wikipedia-Artikel aus diesem Themenbereich zusammen; gleichwohl ist die Zahl der aktiven Wikipedia-Autoren mit Bibliothekshintergrund überschaubar oder die Autoren schreiben lieber in anderen Bereichen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit über 5 Jahren versuche ich fachkundige Menschen aus dem Bibliotheks- und Dokumentationswesen (bzw. mit Interesse an Bibliotheken und Dokumentation) zur Mitarbeit an Wikipedia zu begeistern. Das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Portal:Bibliothek,_Information,_Dokumentation">Portal Bibliothek, Information, Dokumentation</a> fasst Wikipedia-Artikel aus diesem Themenbereich zusammen; gleichwohl ist die Zahl der aktiven Wikipedia-Autoren mit Bibliothekshintergrund überschaubar oder die Autoren schreiben lieber in anderen Bereichen. In den letzten Wochen und Tagen ist nun wieder etwas Schwung in den bibliothekarischen Bereich der Wikipedia gekommen:</p>
<p>Peter Kostädt im Magisterstudiengang Library and Information Science (MALIS) die Arbeitsaufgabe gestellt, einen Wikipedia-Artikel zu verfassen. Inzwischen sind die ersten Beiträge bei Wikipedia eingestellt und können dort ergänzt und umgearbeitet werden. Bislang sind dies unter anderem Artikel zur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Library">Open Library</a>, zur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elektronische_Bibliothek_der_Staats-_und_Universitätsbibliothek_Bremen">E-LIB Bremen</a> und zu <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/DigiAuskunft">DigiAuskunft</a>. Natürlich ist jeder dazu eingeladen, die Artikel (wie alle anderen Inhalte in Wikipedia) zu ergänzen oder anderweitig zu verbessern. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Wie_schreibe_ich_gute_Artikel">Mit etwas Vorbereitung</a> können auch neue Artikel angelegt werden; so fehlen z.B. So <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Portal:BID/Fehlende_Artikel">fehlen beispielsweise Artikel</a> zu so grundlegenden Begriffen wie Büchereifachstelle, Fachreferent, Lektoratskooperation und Universitätsverlag.</p>
<p>Zu einzelnen Bibliotheken gibt es in Wikipedia derzeit <a href="http://toolserver.org/~daniel/WikiSense/CategoryIntersect.php?wikilang=de&#038;wikifam=.wikipedia.org&#038;basecat=Bibliothek&#038;basedeep=5&#038;templates=Infobox+Bibliothek&#038;mode=al&#038;go=Scannen&#038;format=html&#038;userlang=de">580 Artikel</a> (653-64), die in eine facettierte Systematik aus <a href="http://toolserver.org/~daniel/WikiSense/CategoryIntersect.php?wikilang=de&#038;wikifam=.wikipedia.org&#038;basecat=Bibliothek&#038;basedeep=5&#038;mode=cl&#038;go=Scannen&#038;format=html&#038;userlang=de">64 Kategorien</a> eingeordnet sind. Zur Angabe der Grunddaten in strukturierter Form habe ich die <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Vorlage%3AInfobox_Bibliothek">Infobox Bibliothek</a> aktualisiert, so dass sie zum Beispiel über <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/DBpedia">DBpedia</a> ins Semantic Web übernommen werden können &#8211; so entsteht in Wikipedia ein freier Bibliotheksführer. Wie <a href="http://toolserver.org/~daniel/WikiSense/CategoryIntersect.php?wikilang=de&#038;wikifam=.wikipedia.org&#038;basecat=Bibliothek&#038;basedeep=5&#038;templates=Infobox+Bibliothek&#038;mode=al&#038;go=Scannen&#038;format=html&#038;userlang=de">die Übersicht</a> zeigt, gibt es noch viele Lücken und einige Artikel sind für meinen Geschmack zu affirmativ geschrieben &#8211; aber nicht kritisieren sondern selber besser machen! Als Richtlinie gibt es inzwischen auch spezifische Hinweise für <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Artikel_über_Bibliotheken">Artikel über Bibliotheken</a>.</p>
<p>Nicht nur in Wikipedia werden Bibliotheken gesammelt; auch bei dem vergleichbaren freien Kartenprojekt <a href="">OpenStreetmap</a> (OSM) sind innerhalb Deutschlands schon <a href="http://tagwatch.stoecker.eu/Germany/De/ignored_amenity.html">1546 Bibliotheken</a> und weltweit <a href="http://osmdoc.com/de/tag/amenity/library">18415 Bibliotheken</a> verzeichnet. Allerdings sind nur etwa 5% auch explizit einzelnen Gebäuden zugeordnet während die Mehrzahl nur als Punktkoordinate erfasst ist. Zur Verknüpfung von OpenStreetmap, Wikipedia und dem <a href="http://dispatch.opac.d-nb.de/DB=1.2/">ISIL/Sigelverzeichnis</a> habe ich angeregt, die international gültige <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bibliothekssigel">ISIL</a> als Identifier in OpenStreetmap einzutragen. Details <a href="http://wiki.openstreetmap.org/wiki/Tag:amenity=library">dazu im OSM-Wiki</a>. Bislang sind etwa 40 Bibliotheken in OSM mit ISIL ausgezeichnet. Die Mitarbeit in OSM (z.B. um fehlende Bibliotheken einzutragen und mit ihrer ISIL zu taggen) steht ebenso wie bei Wikipedia jedem frei und die Ergebisse kommen allen zugute.</p>
<p>Neben Wikipedia, OSM und dem Sigelverzeichnis gibt es noch eine Reihe weiterer Verzeichnisse von Bibliotheksdaten (ich hatte <a href="http://jakoblog.de/2009/03/03/wo-sich-bibliotheken-nachschlagen-lassen/">im März darüber geschrieben</a>). In <a href="http://www.librarytechnology.org/libwebcats/">libwebcat</a> sind beispielsweise derzeit 112 Deutsche Bibliotheken vertreten. Zu den (bislang?) nicht frei zugänglichen Quellen zählen <a href="http://www.hebis.de/de/1ueber_uns/projekte/bibdir.php">BibDir</a> und das <a href="http://www.vdb-online.info/jahrbuch.html">VdB-Jahrbuch</a>. Weshalb hier mal wieder zahlreiche Systeme parallel gepflegt und sinnlos bibliothekarische Ressourcen verschwendet werden, lässt sich wahrscheinlich nur historisch oder politisch begründen. Die Bibliotheksdaten in Wikipedia und OpenStreetmap können jedenfalls dank der freien Lizensierung (CC-BY-SA wenn nicht sowieso Public Domain) problemlos weiterverwendet und kombiniert werden.</p>
<p><b>P.S.:</b> Ein weiteres Verzeichnis von Bibliotheksdaten enthält das &#8220;internationale Linkportal&#8221; <a href="http://www.bib-link.org">Bib-Link</a>. Die Linksammlung ist jedoch nicht als gesamte Datenbank downloadbar und wäre besser in einer Social-Cataloging-Plattform aufgehoben.</p>
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		<title>LibraryThing doppelt so populär wie WorldCat</title>
		<link>http://jakoblog.de/2009/10/04/librarything-doppelt-so-popular-wie-worldcat/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Oct 2009 23:50:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jakob</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als Mitte dieses Jahrzehnts Wikipedia immer populärer wurde, verfolgten die Wikipedianer das exponentielle Wachstum gespannt anhand der Zugriffsstatistiken der am häufigsten aufgerufenen Webseiten. Inzwischen liegt die freie, kollaborative Enzyklopädie laut Alexa.com nach Google, Facebook, Yahoo, YouTube und Windows Live auf Platz 6: 10% aller Internetnutzer eines Tages rufen mindestens einmal Wikipedia auf und verbringen dort [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Mitte dieses Jahrzehnts <a href="http://www.wikipedia.de">Wikipedia</a> immer populärer wurde, verfolgten die Wikipedianer das exponentielle Wachstum gespannt anhand der Zugriffsstatistiken der <a href="http://www.alexa.com/topsites">am häufigsten aufgerufenen Webseiten</a>. Inzwischen liegt die freie, kollaborative Enzyklopädie laut Alexa.com nach Google, Facebook, Yahoo, YouTube und Windows Live auf Platz 6: 10% aller Internetnutzer eines Tages rufen mindestens einmal Wikipedia auf und verbringen dort durchschnittlich 5 Minuten. Einen ähnliche Analyse <a href="http://twitter.com/librarythingtim/status/4578404603">hat sich Tim Spalding</a> für seine kollaborative Bibliographie und Literaturplattform <a href="http://www.librarything.de">LibraryThing</a> angesehen und herausgefunden,  dass LibraryThing <a href="http://siteanalytics.compete.com/librarything.com+worldcat.org/?metric=sess&#038;months=12">fast doppelt so viel Traffic</a> wie <a href="http://worldcat.org">WorldCat hat</a>. Die Zahlen stammen von <a href="http://siteanalytics.compete.com">compete.com</a>; bei Alexa <a href="http://www.alexa.com/siteinfo/lookup?q=librarything.com&#038;site2=worldcat.org&#038;tw-compare">sehen die Zugriffszahlen ebenso aus</a> &#8211; und LibraryThing wächst deutlich schneller als WorldCat. Genaugenommen könnten die Zahlen von LibraryThing noch etwas höher sein, da Aufrufe von anderen Domains als librarything.com, beispielsweise <a href="http://librarything.de">librarything.de</a> nicht direkt mitgezählt werden. Was bedeutet das für Bibliotheken?</p>
<div id="attachment_754" class="wp-caption alignnone" style="width: 414px"><img src="http://jakoblog.de/wp-content/uploads/2009/10/librarything-vs-worldcat.png" alt="LibraryThing vs. WorldCat" title="librarything-vs-worldcat" width="404" height="221" class="size-full wp-image-754" /><p class="wp-caption-text">LibraryThing vs. WorldCat (% der Internetnutzer eines Tages)</p></div>
<p>Als ich Wikipedia vor dreieinhalb Jahren <a href="http://jakobvoss.de/epub/bibliothekartag2006_wikipedia.pdf">auf dem Bibliothekartag vorstellte</a> [PDF], war die Seite noch auf Platz 18 und wurde damit schon vermutlich mehr besucht als alle Bibliothekswebseiten zusammen &#8211; LibraryThing war damals gerade ein halbes Jahr alt. Der Vergleich von Wikipedia mit Bibliothekswebseiten war natürlich unangemessen und sollte nur verdeutlichen, warum sich Bibliotheken mit Wikipedia auseinandersetzen sollten. Wikipedia ist inzwischen auch für Bibliothekare eine ernstzunehmende Institution (wobei die Zusammenarbeit mit der Deutschen Nationalbibliothek im obrigkeitshörigen Bibliothekswesen wahrscheinlich mehr wiegt als alle Nutzerinteressen) &#8211; wie sieht es mit LibraryThing aus?</p>
<p>Während groß und breit diskutiert wird, ob und wie deutsche Bibliothekskataloge in WorldCat eingebunden werden können, warte ich <a href="http://jakoblog.de/2008/02/09/kurze-einfuehrung-zu-librarything-fuer-bibliothekare/">mitlerweile seit Jahren</a> darauf, dass Bibliotheken ernsthaftes Interesse and LibraryThing zeigen und <a href="http://www.librarything.com/forlibraries/">als Partner wahrnehmen</a>. Liegt es daran, dass die Mitarbeiter von LibraryThing noch genügend Zeit und Spaß dafür haben, das <a href="http://www.librarything.com/blog/2009/09/arr-how-librarything-went-pirate.php">Benutzerinterface in Piratensprache zu übersetzen</a>? Oder dass Belletristik den Hauptbestand in LibraryThing ausmacht? Oder dass die <a href="http://www.librarything.com/search">Suchfunktion von LibraryThing</a> das einzige ist das fast noch schlechter ist als in herkömmlichen OPACs? (Hintergrund: LibraryThing setzt mehr auf Browsing statt daneben die Suche auszubauen und herkömmliche OPACs verwenden Boolesches Retrieval statt Vektorraum-Suche). </p>
<p>Ich denke, dass Bibliotheken zum einen institutionell träger sind als ein kleines Startup, dass nicht dauernd Fördergelder für befristete Stellen beantragen muss, aber zum anderen auch träger in der Wahrnehmung der stattfindenden Digitalen Revolution. Statt zu schauen, was Wikipedia und LibraryThing erfolgreich macht und wo mit ihnen kooperiert werden kann, wird neidisch auf andere Bibliotheken geguckt und einem verblassendem Bild der Bibliothek als Wissenshort nachgehangen. Dabei wird in Zukunft <em>weder die Katalogisierung noch der eigene Bestand</em> die Relevanz einer Bibliothek ausmachen. Katalogisieren können sowieso besser die Nutzer (wenn man ihnen die richtigen  Werkzeuge in die Hand gibt) und der &#8220;eigene&#8221; Bestand erübrigt sich durch Digitalisierung und bessere Lesegeräte. Was bleibt ist die Fokusierung auf den Nutzer &#8211; und das haben sowohl Wikipedia als auch LibraryThing von Anfang an verinnerlicht .</p>
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		<title>Deutschsprachige BID/LIS-Wikis &#8211; eine Bestandsaufnahme</title>
		<link>http://jakoblog.de/2009/07/18/deutschsprachige-bidlis-wikis-eine-bestandsaufnahme/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 12:48:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jakob</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Angeregt durch eine Diskussion über Fachcommunities auf dem BibCamp 2009 habe ich recherchiert, welche deutschsprachigen Wikis es für den Informations- und Dokumentationsbereich in Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt.
Ein Wiki ist zwar nicht das Gleiche wie eine Community, aber es kann sowohl ein hilfreiches Werkzeug für eine Community sein als auch der Keim, um den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Angeregt durch eine Diskussion über Fachcommunities auf dem <a href="http://bibcamp09.mixxt.de/">BibCamp 2009</a> habe ich recherchiert, welche deutschsprachigen Wikis es für den Informations- und Dokumentationsbereich in Deutschland, Österreich und der Schweiz gibt.</p>
<p>Ein Wiki ist zwar nicht das Gleiche wie eine Community, aber es kann sowohl ein hilfreiches Werkzeug für eine Community sein als auch der Keim, um den sich eine Community bildet. Weitere Werkzeuge und Sammelpunkte von (Online-)Communities sind unter Anderem Foren, Mailinglisten und allgemeine Soziale Netzwerke á la StudiVZ, Facebook und MySpace. Die dafür eingesetzte Software wird allgemein auch als <em>Soziale Software</em> bezeichnet. Ein allgemeiner Irrtum in Bezug auf Online-Communities ist, dass sie sich allein mit der richtige Software schaffen ließen &#8211; dabei entstehen Communities meiner Erfahrung eher dadurch, dass sich Personen mit einem gemeinsamen Interesse finden, miteinander kommunizieren und zusammentun. Bei Wikipedia ist das gemeinsame Interesse zum Beispiel die Idee, eine Enzyklopädie zu erstellen, während bei Last.fm ganz klar die Musik im Zentrum steht. Nicht für alle Interessen und Communities sind Wikis das beste Mittel &#8211; Wikis lassen sich allerdings sehr flexibel einsetzen. Eine gute Einführung in Wikis bieten die <a href="http://13dinge.wordpress.com/2009/01/26/lektion-10-wikis-der-erste-teil/">Lektion 11</a> und <a href="http://13dinge.wordpress.com/2009/02/02/lektion-11-wikis-der-zweite-teil/">Lektion 12</a> des Online-Kurs &#8220;<a href="http://13dinge.wordpress.com/uber-lernen-20/">13 Dinge</a>&#8220;. Ausführlichere Erfahrungsberichte gibt es unter Anderem in der aktuellen Ausgabe (4/2009) der <em>Information &#8211; Wissenschaft &#038; Praxis</em> (IwP) mit dem Schwerpunkt Soziale Software und Wikis. Die IfW ist leider weder Open Access noch vernüftig z.B. in DBLP erschlossen, so dass ich hier auf nichts verlinken kann: #fail</p>
<p>Aber zurück zu den deutschsprachigen Wikis aus dem und für den Bereich Bibliothek, Information, Dokumentation (BID) bzw. Library and Information Science (LIS): Das internationale <b><a href="http://liswiki.org/">LIS-Wiki</a></b> enthält eine Linksammlung anderer <a href="http://liswiki.org/wiki/Wikis#German">Wikis in Deutsch</a>. Eine ähnliche Übersicht enthält das <b><a href="http://museums.wikia.com/">MuseumsWiki</a></b> unter <a href="http://museums.wikia.com/wiki/Wikis_f%C3%BCr_Bibliotheken">Wikis für Bibliotheken</a>. Geschlossene Wikis, die nicht zur Mitarbeit einladen &#8211; wie zum Beispiel das <a href="https://web10.ub.uni-rostock.de/wiki/Startseite">Wiki der Universitätsbibliothek Rostock</a>, habe ich hier ausgenommen, zumal viele davon als Unternehmenswikis nicht öffentlich zugänglich sind. Mit dem <b><a href="http://wiki.iuk.hdm-stuttgart.de/erwerbung/">ErwerbungsWiki</a></b> und dem <b><a href="http://www.gbv.de/wikis/cls/">GBV-Wiki</a></b> gibt es zwei Grenzfälle: das Erwerbungswiki der Expertengruppe Erwerbung und Bestandsentwicklung im Deutschen Bibliotheksverband erlaubt zwar die freie Anmeldung, aber die Hauptseiten können nur von einer Redaktion bearbeitet werden. Im Wiki des Gemeinsamen Bibliotheksverbund (GBV) werden Benutzeraccounts nur auf Anfrage erteilt (z.B. bei mir unter <tt>jakob.voss</tt> öt <tt>gbv.de</tt>); grundsätzlich kann sich aber jedoch, der einmal dabei ist, an allen Inhalten beteiligen. Ebenfalls einen eher eingeschränkten Nutzerkreis hat das Wiki des Arbeitskreis fuer Information Stuttgart (<b><a href="http://wiki.aki-stuttgart.de/">AKI-Wiki</a></b>). Es bleiben fünf allgemeine, offen zugängliche, deutschsprachige BID/LIS-Wikis:</p>
<p>Das <b><a href="http://wiki.netbib.de/coma/StartSeite">Netbib-Wiki</a></b> sammelt Informationen rund um die Themen des <a href="http://log.netbib.de">netbib Weblogs</a>.</p>
<p>Das <b><a href="http://buecherei.netbib.de/coma/StartSeite">Buecherei-Wiki</a></b> sammelt Informationen für die Arbeit in öffentlichen Bibliotheken.</p>
<p>Das <b><a href="http://www.bit-wiki.de/">B.I.T. Wiki</a></b> ist ein Projekt der Fachzeitschrift <a href="http://www.b-i-t-online.de/">B.I.T. online</a> und von Informationsmanagement-Studierenden an der Hochschule der Medien in Stuttgart (HdM).</p>
<p>Das <b><a href="http://wiki.infowiss.net/">InfoWissWiki</a></b> wird von der (inzwischen auslaufenden) <a href="http://is.uni-sb.de/">Fachrichtung Informationswissenschaft</a> an der Uni Saarbrücken betrieben.</p>
<p>Schließlich beinhaltet auch die <a href="http://de.wikipedia.org/">deutschsprachige Wikipedia</a> eine Vielzahl von Artikeln aus dem Bereich <b><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Portal:Bibliothek,_Information,_Dokumentation">Bibliothek, Information, Dokumentation</a></b>.</p>
<p>Das Netbib-Wiki und das Buecherei-Wiki werden mit der Software <a href="http://comawiki.org/">CoMaWiki</a> und die anderen drei Wikis mit <a href="http://mediawiki.org/">MediaWiki</a> betrieben. Obgleich beide Wiki-Engines Usability-Probleme haben, halte ich MediaWiki für die beste Wahl für allgemeine, offene Wikis: die Software wird auch in Wikipedia eingesetzt und der technische Umgang mit Wikipedia sollte zumindest rudimentär zur Grundkenntnis eines jeden Informationsspezialisten gehören (wer noch nie etwas in Wikipedia geändert hat, suche sich bei Gelegenheit einen Artikel mit Fehler oder Lücke und nehme eine kleine Korrektur vor oder hinterlasse eine Nachricht auf der Diskussionsseite des Artikels. Vom Neuanlegen von Artikeln ohne vorherige Einarbeitung muss ich aufgrund des rauhen Umgangstons dagegen leider eher abraten).</p>
<p>Zum Betrieb eines Wikis gehört die regelmäßige Aktualisierung der MediaWiki-Installation, damit die in Wikipedia möglichen Bearbeitungsfunktionen zur Verfügung stehen. Ebenso ist eine inhaltliche Administration notwendig, um neuen Benutzern unter die Arme zu greifen, Spam zu entfernen und im Wiki aufzuräumen &#8211; denn die Tendenz zur Vermüllung ist allen Wikis inhärent. Es sollte deshalb überlegt werden, bei welchen LIS/BID-Wikis eine dauerhafte Administration gewährleistet werden kann. Denkbar wäre zum Beispiel der Betrieb durch einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bibliothekarische_Vereinigungen">Bibliotheksverband</a>; da sich deutsche Bibliotheksverbände in der Vergangenheit jedoch weder durch technische Kompetenz und Innovationsfreudigkeit noch durch <a href="http://infobib.de/blog/2009/06/19/schweigen-im-walde-die-bibliotheksverbande-zu-zensursula/#comment-6627">politisches Verantwortungsbewußtsein</a> sondern eher durch Schnarchnasigkeit hervorgetan haben, vertraue ich lieber einer NGO wie der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikimedia">Wikimedia Foundation</a>.</p>
<p>Neben der Administration ist ein weiterer Punkt, der bei offenen Wikis häufig vernachachlässigt wird, die inhaltliche Ausrichtung: Oft wird davon gesprochen, wie bei Wikipedia &#8220;eine Enzyklopädie&#8221; oder &#8220;ein Nachschlagewerk&#8221; zu erstellen, was ebenso oft Quatsch ist. Die Wiki-basierte Erstellung von enzyklopädischen Artikeln macht außerhalb der Wikipedia nur dann Sinn, wenn es sich um Themen handelt, die für Wikipedia zu speziell sind oder den Charakter einer Enzyklopädie sprengen (siehe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Was_Wikipedia_nicht_ist">Was Wikipedia nicht ist</a>). Beispiele für Fachwikis sind unter Anderem das <a href="http://www.genderwiki.de/">Genderwiki</a> und diverse Stadt- und Regionalwikis. Im BIT-Wiki gibt es unter Anderem <a href="http://www.bit-wiki.de/index.php/Kategorie:Herstellerverzeichnis">ein Herstellerverzeichnis</a>, im NetbibWiki diverse Linksammlungen und im GBV-Wiki technische Beschreibungen. Leider werde in Wikis jedoch oft auch allgemeine Definitions-Artikel angelegt, die besser in Wikipedia aufgehoben werden (z.B. vor einigen Tagen <a href="http://wiki.infowiss.net/Eugene_Garfield">Eugene Garfield</a> im InfoWissWiki). Ich vermute als einen Grund, dass die Autoren sich nicht den Wikipedia-Gepflogenheiten unterwerfen wollen; das ist einerseits verständlich, da die Einarbeitung in Wikipedia-Qualitätsrichtlinien Zeit erfordert und der Umgang mit der Wikipedia-Community nicht unproblematisch ist. Andererseits bietet die Arbeit im selbstverwalteten Refugium eine bequeme Ausrede, sich keinen Qualitätsstandards zu unterwerfen und andere Themenbereiche, Sichtweisen und Quellen nicht zur Kenntnis nehmen zu müssen. Wie beim Schreiben für eine Fachzeitschrift muss sich, wer in Wikipedia mitarbeiten möchte, mit speziellen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Grundprinzipien">Richtlinien und Empfehlungen</a> vertraut machen und mit den anderen Beteiligten koordinieren &#8211; was im Endeffekt aber zu besseren Artikeln führt.</p>
<p>Die deutschsprachige BID/LIS-Wiki führen in ihrer Verstreutheit dagegen eher ein Schattendasein: Anstatt sich wenigstens auf ein allgemeines, offenes Fachwiki zu einigen werkelt jeder vor sich hin. Zwischen all den Artikelleichen, die irgendwann angelegt und dann nie wieder angefasst wurden, gibt es einige sehr hilfreiche Informationssammlungen, aber wenig Struktur &#8211; dafür dass sich Informations- und Bibliotheksspezialisten mit der Erschließung von Informationen auskennen sollten, ist das eigentlich ziemlich peinlich.</p>
<p>Vielleicht bin ich mal wieder etwas zu naiv was die sozialen Abgrenzungs- und Widerstandsprozesse betrifft, aber es sollte doch möglich sein, zumindests die allgemeinen, offenene, deutschsprachigen BID/LIS-Wiki (mindestens Netbib-Wiki, InfoWissWiki und BIT-Wiki) zusammenzuführen, um gemeinsam die kritische Masse für eine dauerhafte Community zu erreichen. Einzelne Projekte und Bereiche wie das sehr zu empfehlende <b><a href="http://zukunftswerkstatt.pbworks.com/">Zukunftswerkstatt-Wiki</a></b>, das Buecherei-Wiki und ein bislang nur angedachtes <a href="http://www.fami-portal.de/index.php?page=Thread&#038;postID=11774#post11774">FaMI-Wiki</a> können dabei ebenfalls integriert werden, während allgemeine Definitionsartikel sich besser auf ein Minimum beschränken und dann auf Wikipedia weiterverweisen.</p>
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		<title>Wo sich Bibliotheken nachschlagen lassen</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Mar 2009 18:02:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jakob</dc:creator>
				<category><![CDATA[de]]></category>
		<category><![CDATA[Adressverwaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[ISIL]]></category>
		<category><![CDATA[Semantic Web]]></category>

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		<description><![CDATA[Katalogisieren, also das einheitliche Erfassen von Datensätzen gehört (zumindest noch) zu den typischen von Bibliotheken erbrachten Tätigkeiten. Und da Bibliotheken sich gerne mit sich selbst beschäftigen ist es auch nicht erstaunlich, dass sie Kataloge angelegt haben, in denen Bibliotheken verzeichnet sind. Leider kocht jedoch jeder sein eigenes Süppchen, so dass zahlreiche, sich überschneidende Verzeichnisse und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Katalogisieren, also das einheitliche Erfassen von Datensätzen gehört (zumindest noch) zu den typischen von Bibliotheken erbrachten Tätigkeiten. Und da Bibliotheken sich gerne mit sich selbst beschäftigen ist es auch nicht erstaunlich, dass sie Kataloge angelegt haben, in denen Bibliotheken verzeichnet sind. Leider kocht jedoch jeder sein eigenes Süppchen, so dass zahlreiche, sich überschneidende Verzeichnisse und Datenbanken von Bibliotheken existieren, die mehr schlecht als recht gepflegt sind und sich deshalb teilweise widersprechen. Sobald sich etwas ändert oder hinzukommt, müssen die Angaben theoretisch in zig Datenbanken aktualisiert werden &#8211; was in der Praxis natürlich nicht passiert. Das muss nicht so sein.</p>
<p>Das Semantic Web ist dazu entwickelt worden, verteilte Datenbestände über das Web miteinander zu verbinden. Sobald Informationen nicht mehr nur in voneinander abgeschotteten Datensilos verwaltet werden, sondern offen im Netz als <a href="http://linkeddata.org/">Linked Data</a> veröffentlicht sind, reicht es in vielen Fällen aus, auf andere Datenbanken zu verweisen und die Daten mit eigenen Angaben anzureichern. Als gemeinsamer Identifikator zur Verknüpfung von Daten über Bibliotheken eignet sich das ehemalige <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bibliothekssigel">Bibliothekssigel</a>, das derzeit auf ISIL umgestellt wird. Ein Vorteil des ISIL-Systems ist, dass ISIL international gelten. Die <a href="http://biblstandard.dk/isil/">ISIL-Agency</a> verwaltet eine Liste von nationalen ISIL-Einrichtungen, zu denen auch das <a href="http://dispatch.opac.ddb.de/DB=1.2/">ISIL/Sigelverzeichnis an der Staatsbibliothek zu Berlin</a> gehört.</p>
<p>Weitere Verzeichnisse von Bibliotheken sind unter Anderem:</p>
<ul style="padding-left:1em">
<li><a href="http://digilink.digibib.net/wk/links.pl?View=category&#038;Sigel=HBZWK&#038;Category=2951">Deutsche Bibliotheken Online</a> ist ein Verzeichnis des Hochschulbibliothekszentrum hbz.</li>
<li>
Das <a href="http://www.vdb-online.org/publikationen/jahrbuch/">Jahrbuch der Deutschen Bibliotheken</a> und das <a href="http://www.bock-net.de/joeb/">Jahrbuch der Öffentlichen Bibliotheken</a> enthält jeweils Bibliotheksdaten auf toten Bäumen und macht sich nett im Regal.
</li>
<li>In <a href="http://webis.sub.uni-hamburg.de/">WEBIS</a> sind Bibliotheken mit Sondersammelgebieten verzeichnet.</li>
<li><a href="http://www.librarytechnology.org/libwebcats/">lib-web-cats</a> (library web sites and catalogs) ist ein von Marshall Breeding verwaltetes Verzeichnis, das schwerpunktmäßig US-Bibliotheken enthält und vor allem die technische Ausstattung erfasst.</li>
<li><a href="http://lists.webjunction.org/libweb/">LibWeb</a> ist ein weiteres internationales Verzeichnis von Bibliotheken, allerdings werden nur Name, Ort und URL erfasst.</li>
<li>OCLC meint alles zentral in WorldCat verwalten zu können und stellt für Bibliotheksdaten die <a href="http://www.worldcat.org/registry/Institutions/">WorldCat Registry</a> bereit.</li>
<li>&#8230;</li>
</ul>
<p>Sicherlich gibt es zahlreiche weitere Datenbanken. Es bleibt also noch einiges zum Zusammenführen und Verlinken, bis Bibliotheken bzw. ihre Daten im Semantic Web ankommen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Neues aus der Bibliotheksentwickler-Szene</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Feb 2009 11:12:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jakob</dc:creator>
				<category><![CDATA[de]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie aus einer Pressemitteilung zu entnehmen, geht Andrew Nagy, der Hauptentwickler der Discovery-Plattform VuFind zu Serials Solutions. Die Firma entwickelt Anwendungen zum Electronic Ressource Management (ERM). Ich stelle mir das ziemlich schwierig vor, da weder Verlage noch Bibliotheken genau wissen, was unter ERM zu verstehen ist &#8211; dabei sind die Grundprobleme von ERM organisatorischer und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie aus <a href="http://www.librarytechnology.org/diglib-fulldisplay.pl?SID=20090202909973144&#038;RC=13750&#038;code=pr&#038;Row=1">einer Pressemitteilung</a> zu entnehmen, geht Andrew Nagy, der Hauptentwickler der Discovery-Plattform <a href="http://www.vufind.org/">VuFind</a> zu <a href="http://www.serialssolutions.com/">Serials Solutions</a>. Die Firma entwickelt Anwendungen zum Electronic Ressource Management (ERM). Ich stelle mir das ziemlich schwierig vor, da weder Verlage noch Bibliotheken genau wissen, was unter ERM zu verstehen ist &#8211; dabei sind die Grundprobleme von ERM organisatorischer und rechtlicher Natur und lassen sich deshalb nicht einfach mit Software erschlagen. Am Besten man setzt ganz auf <a href="http://www.open-access.net/">Open Access</a>, kauft den Rest pauschal als Nationallizenz und spart sich damit eine Menge unnötiger, komplexer Rechteverwaltung.</p>
<p>Serial Solutions gehört zur <a href="http://www.cambridgeinformationgroup.com/">Cambridge Information Group</a> (CIG), die vor kurzem eine <a href="http://www.librarything.com/blog/2009/01/librarything-and-cigthe-deal.php">Minderheitsbeteiligung an LibraryThing</a> gekauft hat. Der von deutschen Bibliotheken bislang eher verschmähte Dienst <a href="http://www.librarything.com/forlibraries">LibraryThing for Libraries</a> wird in Zukunft über die CIG-Tochter <a href="http://www.cambridgeinformationgroup.com/bowker.htm">Bowker</a> vertrieben. Weitere Firmen von CIG sind unter Anderem <a href="http://www.aquabrowser.com/">AquaBrowser</a>, <a href="http://www.proquest.com/">ProQuest</a>, <a href="http://www.dialog.com/">Dialog</a> und <a href="http://www.refworks.com/">RefWorks</a>. Damit ist CIG ein nicht zu unterschätzender Anbieter von Bibliothekssoftware und -diensten. Bleibt zu hoffen, dass die Open Source-Entwicklung nicht darunter leidet, denn  proprietäre, geschlossene Produkten können noch so innovativ sein, sie bleiben Einbahnstraßen.</p>
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		<title>Icons für DAIA und andere Bibliotheksanwendungen</title>
		<link>http://jakoblog.de/2009/01/30/icons-fuer-daia-und-andere-bibliotheksanwendungen/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Jan 2009 14:39:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jakob</dc:creator>
				<category><![CDATA[de]]></category>
		<category><![CDATA[Bibliothek]]></category>
		<category><![CDATA[Icons]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsarchitektur]]></category>
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		<category><![CDATA[Visualisierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Über Archivalia bin ich auf den Trickfilm &#8220;History of the Internet&#8221; gestoßen, der es inzwischen bis ins TIME magazine geschafft hat. Melih Bilgil hat den Film im Rahmen seiner Diplomarbeit im Studiengang Kommunikationsdesign an der FH Mainz erstellt. Kern der Diplomarbeit ist jedoch nicht der Film sondern die Pictorial Communication Language (PICOL), eine Sammlung von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über <a href="http://archiv.twoday.net/stories/5477558/">Archivalia</a> bin ich auf den Trickfilm &#8220;<a href="http://www.vimeo.com/2696386">History of the Internet</a>&#8221; gestoßen, der es inzwischen <a href="http://www.time.com/time/arts/article/0,8599,1874608,00.html">bis ins TIME magazine</a> geschafft hat. <a href="http://www.lonja.de/">Melih Bilgil</a> hat den Film im Rahmen <a href="http://www.lonja.de/diploma/index.html">seiner Diplomarbeit</a> im Studiengang Kommunikationsdesign an der <a href="http://www.fh-mainz.de/">FH Mainz</a> erstellt. Kern der Diplomarbeit ist jedoch nicht der Film sondern die <a href="http://www.picol.org/">Pictorial Communication Language</a> (PICOL), eine Sammlung von kombinierbaren <s>Icons</s> Piktogrammen, die unter Anderem im Film verwendet wird. Die Piktogramme stehen <a href="http://blog.picol.org/pre-release-picol-icons/">in einer Vorabversion</a> unter der <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/">Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported License</a> zur Verfügung und können somit weiterverwendet werden.</p>
<p>Das Erscheinen von PICOL trifft sich sehr gut, da ich seit einiger Zeit auf der Suche nach passenden Icons für Bibliotheksanwendungen bin. Gängige Icon-Sammlungen wie <a href="http://www.icon-king.com/portfolio/nuvola/">Nuvola</a> von David Vignoni enthalten zwar passende Icons für allgemeinen Konzepte wie „Sammlung“, „Nutzer“ und „Buch“; bei spezielleren Begriffen wie „Leihverkehr“ und „Präsenzbestand“ stößt man jedoch schnell an Grenzen. Mit PICOL ist die Kombination und Erstellung von neuen Icons mit den vorhandenen Gestaltungselementen dagegen relativ einfach.</p>
<p>Im konkreten Fall erfordert die <a href="http://www.gbv.de/wikis/cls/Verfügbarkeitsrecherche_mit_DAIA">Schnittstelle für Verfügbarkeitsinformationen</a> (DAIA) die Kodierung von komplexen Informationen (<a href="http://ws.gbv.de/daia/daia.xsd.html">siehe XML-Schema</a>). Im Wesentlichen sind dies die Status „verfügbar“ (available) beziehungsweise „nicht verfügbar“ (unavailable) in den Service-Kategorien „als Präsenz“ (presentation), „zur Ausleihe“ (loan), „über Fernleihe“ (interloan) und „Open Access“ (openaccess) sowie die Facetten „Wartezeit“ (delay beziehungsweise expected), „Vormerkungen“ (queue) und „Einschränkungen“ (limitation).</p>
<p><center><a href="http://ws.gbv.de/daia/icons/" class="aligncenter"><img src="http://jakoblog.de/wp-content/uploads/2009/01/picol-daia-draft.png" alt="" title="PICOL-basierte Icons für DAIA" width="252" height="164" class="aligncenter size-full wp-image-639" /></a></center></p>
<p>Unter <a href="http://ws.gbv.de/daia/icons/">http://ws.gbv.de/daia/icons/</a> gibt es einen PICOL-basierten Entwurf einer visuellen Kodierung der insgesamt 4 mal 12 verschiedenene Statusinformationen für die Verfügbarkeit von Dokumenten in Bibliotheken und verwandten Einrichtungen. Sicher kann nicht erwartet werden, dass es für Informationen wie „eingeschränkt mit gewisser Wartezeit als Präsenzexemplar verfügbar“ oder „bereits vorgemerkt und anschließend nur eingeschränkt ausleihbar“ selbsterklärende Icons geben könne, aber ein einfacher Satz von kombinierbaren grafischen Elementen mit hohem Wiedererkennungseffekt ist schon machbar.</p>
<p><i>P.S.:</i> Das Thema visuelle Sprachen ist übrigens auch ein eigener Forschungszweig, so gibt es beispielsweise die <a href="http://www.visualanguage.org/">Visual and Iconic Language Conference</a>.</p>
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		<title>9. Internationale Bielefeld Konferenz</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jan 2009 16:49:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jakob</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bibliothek]]></category>
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		<description><![CDATA[Vom 3.-5. Februar findet die neunte International Bielefeld Conference statt. Obgleich die Veranstaltung über digitale Bibliotheken und wissenschaftliche Kommunikation in mein Interessensgebiet fällt und ich bislang noch nicht dort war, reizt es mich im Moment irgendwie nicht, in IHRE Stadt zu fahren. Das Programm enthält zwar einige möglicherweise interessante Vorträge, wie zum Beispiel die Keynote [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 3.-5. Februar findet die neunte <a href="http://conference.ub.uni-bielefeld.de/2009/">International Bielefeld Conference</a> statt. Obgleich die Veranstaltung über digitale Bibliotheken und wissenschaftliche Kommunikation in mein Interessensgebiet fällt und ich bislang noch nicht dort war, reizt es mich im Moment irgendwie nicht, in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bielefeldverschwörung">IHRE Stadt</a> zu fahren. <a href="http://conference.ub.uni-bielefeld.de/2009/programme/">Das Programm</a> enthält zwar einige möglicherweise interessante Vorträge, wie zum Beispiel <a href="http://conference.ub.uni-bielefeld.de/2009/programme/abstracts/vandesompel.htm">die Keynote</a> meines Artgenossen <a href="http://public.lanl.gov/herbertv/">Herbert Van de Sompel</a>, aber nach meinem Eindruck nichts, was man unbedingt sehen sollte oder was sich nicht besser in einem kurzen Blogposting zusammenfassen ließe. Insgesamt befürchte ich zu viele Buzzwords, politische Absichtserklärungen, Werbung und Blabla anstatt konkreter Ergebnisse. Wer die Perlen im Programm findet, möge sie bloggen. <a href="http://hrichert.de/?p=320">Dieser Beitrag</a> bestätigt schon mal meine mürrischen Vorurteile <img src='http://jakoblog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Ich widme mich erstmal weiter <a href="http://www.bibsonomy.org/user/voj">meinen Studien</a> und wünsche allen Besuchern der Bielefeld Konferenz eine interessante und erfolgreiche Veranstaltung. Vielleicht sehen wir uns ja beim nächsten Mal!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Veranstaltungen 2008/2009</title>
		<link>http://jakoblog.de/2008/09/09/veranstaltungen-20082009/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Sep 2008 13:52:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jakob</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Morgen und übermorgen findet in Berlin die jährliche Verbundkonferenz des GBV statt (siehe voriger Blogbeitrag). Ob es wohl an der Stabi WLAN geben wird? Anschließend fahre ich weiter zur European Conference on Digital Libraries (ECDL), unter Anderem um dort mit einem Poster &#8220;SeeAlso&#8221; vorzustellen (die PDFs werden grade bei E-LIS hochgeladen). Danach geht es wieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Morgen und übermorgen findet in Berlin die jährliche <a href="http://staatsbibliothek-berlin.de/verbundkonferenz/">Verbundkonferenz des GBV</a> statt (siehe <a href="http://jakoblog.de/2008/09/03/neue-entwicklungen-im-gbv-zur-oeffnung-der-kataloge/">voriger Blogbeitrag</a>). Ob es wohl <a href="http://stabiblues.wordpress.com/2006/10/26/werfen-sie-ihre-netze-woanders-aus/">an der Stabi WLAN geben wird</a>? Anschließend fahre ich weiter zur <a href="http://www.ecdl2008.org/">European Conference on Digital Libraries</a> (ECDL), unter Anderem um dort mit einem Poster &#8220;<a href="http://jakoblog.de/tag/seealso/">SeeAlso</a>&#8221; vorzustellen (die PDFs werden grade <a href="http://eprints.rclis.org/perl/user_eprints?userid=903">bei E-LIS</a> hochgeladen). Danach geht es wieder zurück nach Berlin, wo vom 22.-26. die <a href="http://dc2008.de/">Dublin Core Conference</a> stattfindet. Wikimedia Deutschland veranstaltet im Rahmen der DC2008 <a href="http://dc2008.de/programme#friday">am Freitag nachmittag</a> einen <a href="http://jakoblog.de/2008/07/15/user-generated-metadata-connecting-the-communities/">Workshop zu User Generated Metadata</a> zu dem herzlich eingeladen wird! Ab Oktober wird es dann hoffentlich etwas ruhiger &#8211; abgesehen von der <a href="http://www.buchmesse.de/de/fbm/">Frankfurter Buchmesse</a> (15.-19.10.) in dessen Rahmen die <a href="http://www.dgd.de/ProgrammOnlineTagung2008.aspx">DGI-Online-Tagung</a> stattfindet. Wer mehr als die (hoffentlich) bekannte Bibliotheks-und-Informations-Soße kosten möchte, findet weitere themenverwandte Veranstaltungen wie zum Beispiel den <a href="<a href="http://lwa08.informatik.uni-wuerzburg.de">Workshop Lernen-Wissen-Adaption</a> (LWA 2008) am 6.-8.10. in Würzburg.</p>
<p>Nächstes Jahr gibt es dann den <a href="http://www.bibliothekartag2009.de/">Bibliothekstag 2009</a> in Erfurt (2.6.-5.6.). Bis zum 19. Oktober können <a href="http://www.bibliothekartag2009.de/?node=16">Abstracts für Vorträge eingereicht</a> werden. Etwas früher, wissenschaftlicher und internationaler ist die <a href="http://conference.ub.uni-bielefeld.de/2009/">Bielefeld Conference</a> vom 3. bis 5. Februar 2009 und sicherlich kommt im Laufe des Jahres noch die eine oder andere interessante Bibliotheks-Veranstaltung hinzu.</p>
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